Trotz Verzögerungen – Eröffnungstermin 2018 wird gehalten

CSU Ainring besucht Rohbau „Haus für Kinder“

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Foto v.l.: Sven Zetzsche, Herbert Fendt, Ludwig Butzhammer, Robert Egger, Sven Kluba (CSU Ortsvorsitzender), Gernot Althammer, Simone Ammersdörfer, Katharina Eisl (Geschäftsleitung Stahlwerk Annahütte), Ernst Peter, Edith Höglauer und Hans Eschlberger (Bürgermeister)

Ainring - Unter dem Motto „CSU in Aktion“ hat der Ortsverband den Rohbau des „Haus für Kinder“ in Hammerau besucht. Das Stahlwerk Annahütte errichtet als Maßnahmenträger in Kooperation mit der Gemeinde Ainring in Hammerau einen Werkskindergarten. Es ist nicht nur der erste Betriebskindergarten im Landkreis sondern auch in Pilotprojekt in Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der öffentlichen Hand.

CSU Ortsvorsitzender Sven Kluba konnte neben Bürgermeister Hans Eschlberger auch die Geschäftsführerin des Stahlwerks Annahütte, Katharina Eisl, zur Besichtigung begrüßen. Katharina Eisl und Ludwig Butzhammer, als verantwortlicher aller Bauarbeiten des Stahlwerks, stellten das Pilotprojekt „Haus für Kinder“ den Besuchern kurz vor. Der Neubau besteht aus zwei Baukörpern: Im eingeschossigen Hauptbau in Nord-Süd-Ausrichtung befinden sich zwei Gruppenräume für Krippe und Kindergarten sowie ein Mehrzweckraum und mehrere Nebenräume. Im zweigeschossigen „Kopfbau“ in West-Ost-Ausrichtung sind der Hortraum und weitere flexibl nutzbare Räume untergebracht. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei. Die Gebäudenutzfläche beträgt insgesamt 1.050 m².

Nach den Rohbauarbeiten und dem Dachstuhl stehen nun der Innenausbau in den Wintermonaten auf dem Plan. Außerdem wird die Öffentlichkeit in wenigen Wochen den Baufortschritt und den Betrieb des Werkskindergartens auf einer eigenen Internetseite verfolgen können. Trotz Verzögerungen im Zuge des Genehmigungsverfahrens befinden sich die Arbeiten auf einem sehr guten Weg. „Wir alle sind zuversichtlich, dass das „Haus für Kinder“ wie geplant im Jahre 2018 in Betrieb gehen kann“, so Katharina Eisl.

In diesem Zusammenhang dankte Bürgermeister Eschlberger dem Stahlwerk Annahütte für die konstruktiven Verhandlungen des Kooperationsvertrages zwischen Gemeinde und Stahlwerk. Dieser regelt die gemeindliche Kostenbeteiligung bei der Finanzierung des Gebäudes, aber auch bei den Betriebskosten. Man habe hier eine für beide Seiten gute Basis gefunden mit dem Ziel, die Angebote für eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung in der Gemeinde nachhaltig zu verbessern, und das nicht nur für Kinder von Werksangehörigen.

Jede Gemeinde könne sich glücklich schätzen, wenn sie in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen eine solche Chance bekomme. Dafür gäbe es außerhalb der Ballungszentren in Bayern nur wenige vergleichbare Beispiele. Besonderer Dank gelte Katharina Eisl, die das Projekt zu einer Herzensangelegenheit gemacht habe. Bei dem anschließenden Rundgang durch den Rohbau konnten sich die Besucher selber ein Bild von der schon umgesetzten Planung und dem aktuellen Bauzustand machen.

CSU Ortsvorsitzender Sven Kluba bedankte sich im Namen aller Besucher bei Katharina Eisl und Ludwig Butzhammer für den ersten Einblick in das noch frische Projekt. „Durch die sehr großzügige Raumaufteilung, die vorgesehene Helligkeit durch die großen Fenster, die Barrierefreiheit und den weiträumigen Umgriff der Außenanlagen wird das „Haus für Kinder“ ein Gewinn für die Gemeinde, das Stahlwerk aber vor allem für die Kinder“, so Sven Kluba abschließend.

CSU Ainring / Sven Kluba

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