AfD-Veranstaltung auf dem Traunsteiner Stadtplatz mit Hunderten Teilnehmern

Am 16.09.2017 veranstaltete die AfD mit großem Erfolg eine öffentliche Kundgebung

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Die Bundestagsdirektkandidaten Hans-Jörg Müller und Andreas Winhart

Traunstein - Trotz widriger Umstände kamen zahlreiche Menschen, um Spitzenpolitiker der AfD auf dem Stadtplatz in Traunstein zu sehen und zu hören.

Auch wenn die Sache mit dem "Hören" etwas schwierig war, wenn man nicht nah am Podium stand und das naßkalte Wetter ungünstig für eine Open-Air-Veranstaltung war, zogen die Initiatoren insgesamt eine positive Bilanz. Während der Vorträge der Europaabgeordneten Beatrix von Storch und der Bundestagskandidaten Hans-Jörg Müller, Martin Hebner, Florian Jäger und Stephan Protschka läuteten zwar unablässig die Glocken der nahen Kirche und Blasmusik und Trillerpfeifen sollten die Veranstaltung zu einem vorzeitigen Ende bringen. Die Redner ließen sich aber nicht beirren und stellten klar, dass Ausschreitungen von Linksterroristen wie beim G20-Gipfel in Hamburg ebenso geahndet werden müssten wie schwere Straftaten von angeblich schutzsuchenden Migranten. Die brutale Vergewaltigung einer Joggerin am nahen Simssee in den letzten Tagen durch einen ausreisepflichtigen und abgelehnten Asylbewerber und der sexuelle Missbrauch eines erst 16 Jahre alten Mädchens am Wochenende in München durch drei afghanische Asylbewerber sind nur einige schreckliche Beispiele für die verfehlte Politik der Merkel-Regierung. Und rund 150 Menschen hörten trotz der Störaktionen zu.

Grenzen zu schützen heisst für die AfD, die Bevölkerung zu schützen, und zwar unabhängig von deren Herkunft oder Religion. Unkontrollierte Einwanderung, Asyltourismus, die Rettung von kriselnden Euromitgliedsstaaten mit deutschen Steuergeldern - all das lehnten die Redner ab. Welche Position die örtliche Kirche dazu bezog, konnte man weithin hören: während die Glocken nach Berlin, Nizza oder Barcelona mit Dutzenden Toten stumm blieben, läuteten sie während der AfD-Veranstaltung Sturm und sollten die Politiker möglichst zum Schweigen bringen. Wenn das die Lebenseinstellung der Diener Gottes symbolisiert, wen wundern da noch Meldungen über massiv steigende Zahlen bei Kirchenaustritten?

An die Gegendemonstranten und deren Sympathisanten, die sich während der Veranstaltung zum Teil auch körperlich den eingesetzten Polizeibeamten widersetzten, richtete Hans-Jörg Müller deutliche Worte: "Wir Bürger aus der Mitte der Gesellschaft gehen Tag für Tag hart arbeiten und finanzieren den Staat über unsere Steuern. Als „Dank“ bezahlt der Staat die Angriffe der Antifa auf uns Bürger. Der Staat finanziert sogar die terroristischen Angriffe auf sich selbst – siehe G20-Gipfel in Hamburg – und damit seinen eigenen Untergang. Warum versteht der Staat das nicht?"

Und den Teilnehmern, die sich für ernsthafte Politik interessierten, rief Müller zu: "Zum Abschluß möchte ich nochmals „danke“ sagen. Danke an unsere AfD-Mitglieder in den Kreisverbänden Traunstein, Berchtesgaden und Rosenheim. Ohne euren jahrelangen Einsatz bei Wind und Wetter, den ihr aus reinem Idealismus leistet, wären wir Bundestagskandidaten nicht in der Lage, die Rechte der Bürgerinnen und Bürger zu verteidigen. Jede Kandidatin und jeder Kandidat ist nur so gut, wie das gesamte Team, das hinter ihm steht. Lasst uns am 24. September das größtmögliche Team bilden: das gemeinsame Team aus unseren Bürgerinnen und Bürgern und unserer Alternative für Deutschland. Nur gemeinsam können wir unsere schönste Ecke Deutschlands hier erhalten, die kurz davor steht, in den Geschichtsbüchern zu verschwinden. Die Millionenstädte unseres Landes gehen bereits Stück für Stück an das Kalifat verloren, lasst uns das eine Warnung sein – und gegenhalten - gemeinsam."

Pressemitteilung der AfD, Kreisverband Berchtesgadener Land, vom 18.09.2017

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