SV Laufen schiebt sich an die Tabellenspitze

Dreier bleibt Dreier

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Dem am Freitagabend chancenreichen David Cienskowski gelang mit dem Pausenpfiff der goldene Treffer gegen einen schwachen SC Anger

Laufen (Salzach) - Laufen: Dreier bleibt eben Dreier – das gilt auch für den SV Laufen. Im Nachhinein ist es für das Klassement völlig irrelevant, wie das Spiel war. Dieses war nämlich am Freitagabend gegen den SC Anger in Laufen nicht oberste Klasse. Der SV Laufen erzielte ein Tor mehr als sein Gegner und schob sich zwischenzeitlich auf Platz 1 der Kreisklasse 4.

In den Anfangsminuten drängte der Hausherr, ganz in weiß gekleidet, auf die schnelle Führung gegen weit in der eigenen Hälfte stehende Gäste vom SC Anger. In der 3. Spielminute konnte Gerhard Nafe über rechts durchkommen und flankte in den Strafraum. Der dort postierte Dominik Lindner verfehlte zum Kopfstoß haarscharf. Nur eine Minute später hatte Nafe selbst die Torchance. Nach einem Gassenpass von David Cienskowski setzte sich Nafe gegen Tobias Nitzinger durch, knallte seinen Schuss aber ans Außennetz. Aus der Anfangsüberlegenheit konnte der SV Laufen schlussendlich keinen Nutzen schlagen. Durch eine mittlerweile zurückhaltende Spielweise des SV Laufen kam nach einer Viertelstunde Schlafwagenfußball auf beiden Seiten zustande, wobei der Gast vom SCA unverhofft zu viel mehr Ballkontakten kam als der Gastgeber. Die Chancen in diesem Match hatte allerdings weiterhin der Hausherr, gegen bedenklich offensiv ungefährliche Gegner. Kapitän Florian Hollinger war es, der in der 22. Minute das Mittelfeld öffnete und mit einem Diagonalball Helmuth Putzhammer einsetzte. Putzhammer scheiterte mit seinem Direktversuch vom Strafraumeck um gut einen Meter. Wieder einmal war es in der 30. Minute Gerhard Nafe, der eine weitere Chance für den SVL einleitete. Von links kommend flankte Nafe an den Fünfer, wo zuerst Dominik Lindner verfehlte und im Anschluss David Cienskowski aus kürzester Distanz Keeper Alexander Koch anschoss. Jeder am Laufener Sportgelände glaubte schon an den 0:0 Halbzeitstand als David Cienskowski diesen Gedanken einen Strich durch die Rechnung machte. Sozusagen mit dem Halbzeitpfiff gelang der Führungstreffer. Clever konnte Helmuth Putzhammer den Ball von der rechten Außenbahn ins Zentrum bringen, wo David Cienskowski eiskalt netzte – 1:0.

Im zweiten Durchgang passierte zehn Minuten lang gar nichts auf dem Spielfeld. Aus dem absoluten Nichts hatte dann der SC Anger eine Torchance aufzuweisen. Über einen weiten Ball schlug Laufens Michael Hollinger als letzter Mann darüber, so dass Stefan Plößl unverhofft die Chance hatte Torhüter Thomas Kalcher zu überlupfen. Knapp strich Plößl´s Lupfer am Tor vorbei (55.). In der Folge wurde die Partie ein wenig ruppiger. Auch beim SV Laufen musste, wie schon beim SC Anger im ersten Durchgang mit Andreas Nitzinger, verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Der an diesem Tag für Anger fast unhaltbare Gerhard Nafe musste stark humpelnd das Feld verlassen. Ein möglicher Spielfluss litt unter der aufkommenden Ruppigkeit extrem. Sehr viel fiel aber beiden Teams weiterhin nicht ein, um die zahlreichen Zuschauer zu erfreuen. Der Gast vom SC Anger drängte nun allerdings auf den Ausgleich und versuchte oftmals aus allen Lagen irgendwie das Tor zu treffen. So auch Christian Höglauer, der in der 69. Minute aus der Distanz abzog. Torwart Kalcher konnte den Ball zur Ecke wegklatschen. Irgendwie spürte der SC Anger nun seine Chance, gegen sorglos agierende Hausherren den möglichen Ausgleich zu erzielen. Der SV Laufen musste in dieser Phase oftmals vielfüßig den Spielstand halten. Das Aluminium musste in der 72. Minute für den Gastgeber retten. Korbinian Maier versuchte sich mit einem Freistoß aus 25 Metern am Torerfolg. Der Schuss landete an der Querlatte. Doch nach gut zehn Minuten war dann die angedeutete Drangphase zu Ende und der SV Laufen machte wieder mehr in Richtung Alexander Koch´s Gehäuse. Nach einem Pass von Christian Höhn hätte in der 75. Minute David Cienskowski ziemlich allein auf das gegnerische Gehäuse zulaufen können, doch er entschied sich für die schwierigere Version und scheiterte mit einem Dropkick deutlich. Erneut bekam in der 78. Minute David Cienskowski das Leder aus dem Mittelfeld serviert. Kapitän Florian Hollinger zeichnete sich für diesen Pass verantwortlich. Cienskowski´s Abschluss parierte Alexander Koch und hielt seine Mannen im Spiel. In der Schlussminute hatte David Cienskowski nochmals die Chance, den Hut auf die Partie zu setzen. Michael Hollinger schickte Cienskowski los, doch auch diesmal konnte Alexander Koch parieren.

SV Laufen

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