Beeindruckende Leistung für Mensch und Natur

Freunde Ainringer Moos zu Gast beim CSU-Stammtisch

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Ainring - Zum monatlichen Stammtisch der CSU Ainring unter dem Motto "60 Minuten Politik" im Gasthof Doppler in Adelstetten durfte der stellvertretende Ortsvorsitzende Herbert Fendt dieses Mal den Vorstand des Vereins "Freunde Ainringer Moos" begrüßen. Anschaulich wurde dabei deutlich, welch wertvollen Beitrag die Freunde des Ainringer Mooses in ihrem regen Vereinsleben für die Natur und die Gesellschaft leisten.

"Verein für Natur - Kultur - Wissen und Erlebnis" - so beschreiben die "Freunde Ainringer Moos e. V." die Inhalte und Ziele ihres regen Vereinslebens. 1. Vorstand Max Gaisreiter ließ in seiner Einführung kurz die Geschichte des Vereins Revue passieren. Wichtigstes Anliegen im Gründungsjahr 2002 war zunächst der Erhalt der Feldbahn im Ainringer Moos.

Dass dies mit viel Idealismus und Engagement bestens gelungen ist, verdeutlichte 2. Vorstand Fritz Lackner in einer von Max Gaisreiter kommentierten Bildpräsentation, in dem auch Auszüge der Satzungsziele wie Landschaftspflege, Erhalt von Anlagen und Gebäuden, Publikation der Geschichte des Torfabbaus und vieles mehr zur Sprache kamen. Seither hat sich viel getan. Die Vereinsmitglieder leisteten nicht nur tausende Stunden ehrenamtlicher Arbeit - über 2700 Stunden waren es allein im vergangenen Jahr -, auch die Mitgliederzahl wuchs stetig: waren es im Jahr 2004 noch 49 Idealisten, hat sich die Zahl der Vereinsmitglieder inzwischen auf 215 erhöht. Dabei wurden unter anderem Gleise rückgebaut, die ehemalige Betriebsleiterwohnung des Torfwerks zu einem Museum umgestaltet, der Aussichtsturm für die Vogelbeobachtung saniert oder ein Tretbecken angelegt. Bei jung und alt gleich hoher Beliebtheit erfreuen sich die die vielen der Allgemeinheit angebotenen Aktivitäten des Vereins - insbesondere natürlich die Fahrten mit der "Bockerlbahn" durch die Schönheiten des Ainringer Moors mit seiner einzigartigen Flora und Fauna, das seit seiner Renaturierung zu einem wahren Paradies unter anderem für zahlreiche Vogelarten geworden ist.

An die 2000 Besucher jährlich führen die Vereinsmitglieder regelmäßig durch "Ihr Moos", 32 Gruppen waren es im Jahr 2016, darunter viele Kindergartengruppen und Schulklassen, aber auch Seniorengruppen. Dabei ist es dem Verein auch wichtig, so Gaisreiter, die Besuchergruppen so zu lenken, dass die Tiere und insbesondere die Brutstätten der Vögel geschützt bleiben. Überhaupt steht der Erhalt dieses einzigartigen Biotops im Mittelpunkt des Vereinslebens. In enger Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden wurden beispielsweise Bäume gepflanzt oder Brutstätten für die Ansiedlung von Kiebitzen angelegt. Auch bei der kürzlich vom Gemeinderat beschlossenen Neugestaltung des Moorwanderwegs brachten sich die Freunde des Ainringer Mooses mit wertvollen Anregungen ein.

Am Ende der wieder einmal kurzweiligen Runde "60 Minuten Politik" blieb es Herbert Fendt, nicht nur den Vereinsvorständen Max Gaisreiter und Fritz Lackner für deren gelungene Präsentation, sondern vor allem dem gesamten Verein "Freunde Ainringer Moos" für deren ausdauerndes ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Natur und der Allgemeinheit zu danken.

CSU Ainring / Sven Kluba und Ernst Peter

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