SPD Piding will Verkehrsknotenpunkt am Bahnhof

Ortsverein für zügige und offene Diskussion in der Gemeinde

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Wollen die Diskussion über das Bahnhofsgelände offen und zügig vorantreiben: (von links nach rechts): Dieter Schaefer, Karin Lindner, Dr. Wolfgang Lindner, Karin Wieseler, Markus Schlindwein, Helmut Grünäugl, Matthias Pinkert

Piding - Nachdem die Deutsche Bahn den barrierefreien Ausbau des Pidinger Bahnhofs abgeschlossen hat, soll es mit den notwendigen Entscheidungen für die Gestaltung des Umfelds nun zügig vorangehen. Dafür sprach sich die SPD Piding vor kurzem bei einem Treffen der Ortsvereinsmitglieder aus und bekannte zugleich Farbe für einen Verkehrsknotenpunkt am Bahnhof.

Nach der Begrüßung der Versammlungsteilnehmer gratulierte der SPD-Ortsvorsitzende Dieter Schaefer zunächst Karin Lindner als langjährigem aktiven Mitglied zu ihrer vor kurzem erfolgten Ehrung durch die Gemeinde und würdigte ihr unermüdliches soziales Engagement. „Wir brauchen eine offene Diskussion in der Gemeinde über die Zukunft des Bahnhofsumfelds, die zügig und zielorientiert geführt wird“, stellte er anschließend fest. Bereits seit Jahren seien die beiden SPD-Gemeinderäte Helmut Grünäugl und Markus Schlindwein bei diesem Thema am Ball und würden regelmäßig durch den Ortsverein dabei unterstützt, so Dieter Schaefer.

„Unsere Eckpunkte für die Gestaltung des Bahnhofsgeländes waren immer klar: Barrierefreiheit auch außerhalb der Bahnanlagen, eine gute Verknüpfung von Bus und Bahn mit kurzen Wegen, gute Beleuchtung, moderne Fahrradständer und ausreichend „Park and ride“-Parkplätze für Pendler und Urlauber, die einen Ausflug mit der Bahn machen wollen“, führt Helmut Grünäugl aus. Unterstützt wurde er dabei von Karin Wieseler, die an die Forderung des Pidinger VdK nach einer guten Erreichbarkeit der Züge für alle unabhängig von Alter, Behinderung und schwerem Gepäck erinnerte.

Kreisrat Roman Niederberger brachte zusätzliche Sicherungsmöglichkeiten für Fahrräder und Angebote für das Aufladen von Elektrofahrrädern und Elektroautos als Vorschlag in das Gespräch ein. „Wir haben die Chance, hier einen modernen Verkehrsknotenpunkt in Piding zu schaffen und damit einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Mobilität zu leisten“, zeigte sich Gemeinderat Markus Schlindwein überzeugt. Die Diskussion über die Zukunft des Geländes solle unbedingt öffentlich und unter Einbeziehung aller Ideen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger erfolgen. Trotz einer guten Bürgerbeteiligung solle es aber möglich sein, den Meinungsaustausch voranzutreiben und zügig zu Entscheidungen zu kommen, waren sich die Pidinger Sozialdemokraten einig.

Moderne Mobilität wird nur eines der Themen sein, die bei einem Spaziergang der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler durch den Ort angesprochen werden sollen, kündigte Dieter Schaefer zum Abschluss des Treffens an. Am kommenden Freitag, 11. August 2017 startet die Tour um 14.00 Uhr am Spielplatz in der Lindenstraße. Bärbel Kofler begleite die politische Arbeit der SPD Piding seit vielen Jahren mit großem Engagement und zeige immer wieder, dass gute Politik auch ohne Nebeneinkünfte und Lobbyunterstützung gehe, ergänzte Dr. Wolfgang Lindner.

SPD Piding, Roman Niederberger

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