Kreisvorsitzender der Mittelstands-Union zu Gast bei der CSU Ainring

Politischer Anwalt des Mittelstandes

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v.l.: Richard Graßl (Kreisvorsitzender der Mittelstands-Union) und Sven Kluba (CSU Ortsvorsitzender von Ainring)

Ainring - Beim monatlichen Bürgerstammtisch der CSU Ainring konnte Ortsvorsitzender Sven Kluba seinen Kollegen im Kreistag und Kreisvorsitzenden der Mittelstands-Union, Richard Graßl, begrüßen. Die Mittelstands-Union (MU) vertritt mittelständische Interessen gegenüber der Politik mit dem großen Kompetenzvorteil, da ihre Mitglieder aus der Wirtschaftspraxis kommen auch selbst in der Politik aktiv sind vom Gemeinderat bis zum Europaparlament.

„Mich freut es sehr, dass einer meiner langjährigen Begleiter aus den Reihen der Jungen Union jetzt als Vorsitzender der Mittelstands-Union, Kreisrat und stellv. CSU Kreisvorsitzender bei uns in Ainring zu Gast ist“, so CSU-Ortsvorsitzender Sven Kluba einleitend. Richard Graßl wirkt seit vielen Jahren auf der politischen Bühne aktiv mit. Unter anderem ist er Gemeinderat in der Ramsau, Kreisrat im Berchtesgadener Land und stellv. CSU Kreisvorsitzender. Außerdem ist er Kreisvorsitzender und stellv. Bezirksvorsitzender der Mittelstands-Union. Seinen Einsatz und überregionale Bekanntheit konnte er mit der Listenkandidatur zum Bezirkstag weiter ausbauen.

Die Mittelstands-Union ist der politische Anwalt des Mittelstands und vertritt dessen Anliegen innerhalb und außerhalb der Politik, so Richard Graßl. Wir stehen für eine Politik, die Mittelstand und Mittelschicht ins Zentrum stellt – für alle Leistungsträger, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft tragen. Wir stehen für die Soziale Marktwirtschaft und für deren Grundsätze der Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft. Als Vorsitzender der Mittelstands-Union sieht er einen Schwerpunkt der örtlichen und regionalen Wirtschaftspolitik in der Pflege der vorhandenen Unternehmen. Die verschiedenen Wirtschaftszweige wie Gewerbe, Tourismus und Dienstleistungen sind kein Widerspruch sondern ergänzen sich. Auch die Information vor Ort bei den Betrieben ist ein wichtiger Bestandteil zur besseren Interessenvertretung des Mittelstandes. Hier könne er sich noch gut an die vom damaligen Vorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV), Sven Kluba, organisierte Besichtigung des Stahlwerks Annahütte in Hammerau erinnern.

Aus der Runde der Anwesenden kam die Frage wie die Mittelstands-Union zum neuen Markenprozess steht. Richard Graßl erläutert, dass der Tourismus ein wichtiger Bestandteil der Wirtschafts- und Beschäftigungsstruktur im Landkreis Berchtesgadener Land ist. Prozentual macht er bei der wirtschaftlichen Leistungskraft jedoch nur ca. 10 % im gesamten Landkreis aus. Wenn man die großen Tourismusregionen wie z.B. Südtirol betrachtet, wird immer mit einer gesamten Region geworben. Aus Sicht der Mittelstands-Union war der Weg mit der Dachmarke „Berchtesgadener Land“, der vor rund 10 Jahren eingeschlagen wurde, absolut richtig. Nicht nur weil Berchtesgadener Land die ganze Region umfasst und sich auch alle Bürger des Landkreises mit dieser Marke identifizieren können - der Markt hat die Strategie bestätigt. Sie ermöglichte die Trendwende im Tourismus. Kreisrat Sven Kluba merkt in diesem Zusammenhang an, dass der Bruttoumsatz im Tourismus um 43 % sowie die Gäste-Ankünfte um 31 % im Zeitraum von 2005 bis 2015 gestiegen sind.

Die Mittelstands-Union sieht es durchaus positiv wenn die Logos innerhalb der Region jetzt als einer Linie zugehörig erkennbar werden und das Profil in den Teilregionen gestärkt wird. Die MU hält es aber wichtig auch in Zukunft mit der einheitlichen landkreisweiten Dachmarke "Berchtesgadener Land" auch im Tourismus nach außen auf zu treten. Dieses Ziel wurde auch einstimmig im Kreisvorstand der Mittelstandsunion beschlossen. Dadurch sind Synergieeffekte möglich zwischen allen Wirtschaftszweigen, wie z. B. den absolut positiv und deutschlandweit bekannten Milchprodukten und der Tourismusregion. 3 1/2 Marken (Berchtesgadener Land - allgemeine Wirtschaft, Berchtesgaden - Tourismus ohne Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain, Bad Reichenhall sowie die touristische Submarke Rupertiwinkel) führen zur Verzettelung und lassen sich nicht ausreichend am Markt bekannt machen. Des Weiteren bedankte sich Richard Graßl, dass er auf Einladung des CSU Ortsverbandes Ainring in einer der wirtschaftsstärksten Gemeinden im Landkreis zu Gast sein durfte. Das sei zum einen die Leistung der Unternehmer und ihrer Mitarbeiter. Grundlage sei aber auch die wirt-schaftsfreundliche Gemeindepolitik von Bürgermeister Hans Eschlberger und der örtlichen CSU.

Abschließend dankte Sven Kluba seinem Kreistagskollegen aus der Ramsau für die interessante Diskussion, die offenen Worte und den Einblick in die Arbeit sowie das Wirken der Mittelstands-Union.

CSU Ainring

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