Zeil: "Gerechtere Fluglärmverteilung dringend erforderlich"

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Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil will sich für die Belange des Landkreises einsetzen.

Freilassing - Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil hat sich wegen der Fluglärmproblematik in der Umgebung des Flughafens Salzburg erneut an den Bundesverkehrsminister gewandt.

In einem Schreiben fordert Zeil Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer auf, sich für eine gerechtere Lastenverteilung einzusetzen. „Es ist nicht hinnehmbar, dass mehr als 90 Prozent der An- und Abflüge über bayerische Gemeinden abgewickelt werden. Der ‚Kopfbahnhofbetrieb’ muss drastisch reduziert werden. In der jetzigen Situation werden fast ausschließlich die Menschen in Freilassing und anderen bayerischen Kommunen belastet.“

Zeil macht sich für eine gleichmäßigere Verteilung der An- und Abflüge über bayerisches und österreichisches Gebiet stark. „Sollte in den bevorstehenden Gesprächen zur Fluglärmproblematik keine signifikante Entlastung der bayerischen Kommunen erreicht werden, muss der Bundesverkehrsminister auch Änderungen im deutsch-österreichischen Staatsvertrag zum Flughafen Salzburg in Erwägung ziehen“, so Zeil.

Bereits im September 2009 hatte Zeil den bayerischen Kommunen seine Unterstützung zugesagt für den Fall einer österreichischen Umweltverträglichkeitsprüfung. „Es ist unbedingt erforderlich, dass in einem solchen Verfahren auch die Auswirkungen des Fluglärms auf die Einwohner der bayerischen Gemeinden untersucht werden“, so Zeil. Diese Forderung habe Zeil auch der Landeshauptfrau des Bundeslandes Salzburg, Gabi Burgstaller, mitgeteilt.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

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