Wenn Kinder sich Gedanken machen...

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Die Jüngsten zeigen Josef Flatscher, wo es langgeht.

Freilassing - Seit Donnerstagabend hat die Stadt Freilassing einen Gestaltungsspielraum. Die Jüngsten haben bereits gezeigt, wie man ihn nutzen kann.

Mehrere Ausstellungswände zeigen Bilder von 102 Freilassinger Kindern. Die 2- bis 13-Jährigen haben unter dem Motto "Mein Freilassing 2022" gemalt, was sie sich von und in ihrer Stadt wünschen.

"Ganz oben steht offenbar der Wunsch nach einem Kino", betrachtet Bürgermeister Josef Flatscher die kleinen Kunstwerke. "Aber auch jegliche Spieleinrichtungen sind gefragt." Die Kinder haben aber auch mit ihren Bildern Kritik geübt, ein verbautes Freilassing - grau in grau - wollen sie nicht. Viel Grün und Farbe soll das 'neue' Freilassing haben.

Mein Freilassing 2022

Da aber nicht nur die Jüngsten Wünsche haben, gibt es seit Donnerstagabend den Gestaltungsspielraum in der Lindenstraße. "Die Bürger sollen ihn nutzen, um zu malen, zu denken, zu reden und zu diskutieren", beschreibt Flatscher die neuen Räumlichkeiten. Demnach sollen sie Anlaufstelle für die Bürger sein, die ihre Ideen zum Stadtentwicklungskonzept einbringen wollen.

Freuen sich über den Gestaltungsspielraum: Josef Flatscher und Monika Tausch.

Symbolisch überreichte der Bürgermeister den Schlüssel für den Gestaltungsspielraum an Monika Tausch - als Vertreterin der Lenkungsgruppe. Sie sieht das Stadtentwicklungskonzept so: "Es ist wie ein Kind, noch klein. Aber es wird wachsen, wenn wir daran arbeiten." Genau das soll im Gestaltungsspielraum passieren.

Christine Zigon

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