„Wir sind dafür!“

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In Freilassing soll ein Biomasse-Heizkraftwerk entstehen. Die Waldbesitzervereinigung Laufen-Berchtesgaden ist dafür.

Freilassing - Die Waldbesitzervereinigung Laufen-Berchtesgaden begrüßt die Freilassinger Idee, ein Biomasse-Heizkraftwerk für die Stadt zu bauen.

Die Stadt Freilassing möchte mit einem Biomasse-Heizkraftwerk einen Teil der städtischen Energieversorgung auf erneuerbare Energien umstellen. Das hat in der jüngsten Vergangenheit für schwere Diskussionen gesorgt, da der Bund Naturschutz befürchtet, dass die natürlichen Rohstoffe in der Region nicht ausreichend vorhanden sind. Dann müsste von weit her zugeliefert werden und der Naturschutz würde auf der Strecke bleiben.

Dem widerspricht die Waldbesitzervereinigung: jedes Jahr könnten sechs bis neun Festmetern Holz im Bereich Freilassing und Umgebung abgeerntet werden und einen Teil der erforderlichen Hackschnitzelmenge sichern. Das dabei anfallende Ast- und Gipfelmaterial könnte zur Hackschnitzelgewinnung beitragen und zugleich wäre risikoreiches Brutmaterial für Waldschädlinge, wie zu Beispiel der Borkenkäfer in der Fichte, beseitigt. Außerdem wären viele Hackschnitzellieferanten aus der Region, das heißt, die Anfahrtswege würden kürzer und die damit verbundenen Energie- bzw. Transportkosten geringer werden.

Mehr zur Hackschnitzel-Diskussion:

Hackschnitzel kommen aus der Region

Wo kommen die Hackschnitzel her?

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