Die nächste Landesmutter beim Neujahrsempfang?

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Der Neujahrsempfang der Landkreis-CSU: Fast schon eine Geburtagsparty für Alois Glück, hier mit seiner Frau Katharina. Links im Bild Ilse Aigner, rechts im Bild Klaus Steiner.
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Waging - Überraschung und höchste Prominenz beim Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbands: Neben Peter Ramsauer gab sich auch Ilse Aigner die Ehre. Im Mittelpunkt stand aber ein anderer.

CSU-Kreisvorsitzender Klaus Steiner konnte zur Eröffnung des Neujahrsempfangs eine ganze Reihe an lokaler, aber auch bundesdeutscher Lokalprominenz begrüßen: Landrat Siegfried Walch, Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber, Bezirksrätin Annemarie Funke oder die Altlandräte Steinmaßl und Strobl - aber auch Vertreter aus dem "roten" Lager kamen ins Strandkurhaus, beispielsweise der Zweite Landrat Sepp Konhäuser oder Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel. Auch ein Peter Ramsauer durfte in seinem Wahlkreis nicht fehlen.

Fotos: CSU-Neujahrsempfang in Waging

Es waren aber zwei andere Hochkaräter, die sich über den Abend die Bälle zuspielten. Alois Glück und Überraschungsgast Ilse Aigner. Die bayrische Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidenten würdigte Glück in vollsten Zügen: Der Traunwalchener feierte erst am vergangenen Wochenende seinen 75. Geburtstag. "Augenmaß und Menschenkenntnis" hätten Glück immer ausgezeichnet - und die Förderung junger Abgeordneter. Darf Sie sich vielleicht auch bei ihm bedanken, sollte sie die nächste Ministerpräsidentin werden?

Ein Rucksack und ein Podest für Glück

Alois Glück am (etwas zu hohen) Rednerpult. Zum Vergrößern bitte hier klicken.

Als Geschenk für Alois Glück hatte Aigner dann einen Rucksack nach Waging mitgebracht - damit der 75-Jährige, der auch Vorsitzender der Bergwachten ist, auch weiterhin ins Gebirge steigt. Er solle sich nicht davon abhalten lassen, dass ihm die Berge "immer höher" vorkommen würden.

Dem kleingewachsenen Glück stellte man schließlich mit Augenzwinkern ein kleines Podest hinter das Rednerpult. Seine Rede stand im Mittelpunkt des Abends: Alois Glück warb in unruhigen Zeiten wie diesen für Toleranz und Offenheit für Neues: "Wir müssen für Veränderungen offen bleiben und darauf gefasst sein. Angst dagegen lähmt uns". Er hatte damit nicht nur die Zuwanderer im Blick, sondern auch die Religionen - "der Mensch muss nach seiner Nützlichkeit für die Gesellschaft bewertet werden, nicht nach Rasse oder Glauben".

Damit hatte Glück auch die Terroranschläge in Paris im Sinn - und die satirische Abarbeitung an den Religionen. "Die Würde des Menschen ist unantastbar", unterstrich Glück. Diese Würde gelte eben auch für die religiösen Gefühle jedes Einzelnen. Einmal mehr, dass sich der ehemalige Landtagspräsident auf die Seite der Toleranz stellte.

xe

Quelle: chiemgau24.de

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