"Ich möchte im Bürgermeister-Sessel sitzen!"

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Der Bürgermeisterkandidat der Christsozialen: Christian Reiter

Waging - Die CSU rüstet sich für die anstehende Kommunalwahl: Zum zweiten Mal geht dabei Christian Reiter als Bürgermeister-Kandidat der Christsozialen ins Rennen.

Bei der Aufstellungsversammlung im Kurhaus wurde der derzeitige Dritte Bürgermeister mit 24 von 25 Stimmen wieder als Herausforderer von Bürgermeister Herbert Häusl ins Rennen geschickt. Einstimmig wurde im weiteren Teil der Versammlung die von Vorstandschaft und Bewerbern einhellig ausgearbeitete Kandidatenliste im Block abgesegnet.

Und so sieht die Liste aus:

Hinter Christian Reiter folgen auf den Plätzen die amtierenden Gemeinderäte - auf Platz 2 Andreas Barmbichler, 3. Mathias Baderhuber und 4. Michael Lamminger. Magdalena Haas ist an Platz fünf die erste von fünf Damen auf der Liste. Die weiteren Plätze: 6. Markus Hauber, 7. Lydia Wembacher, 8. Karl-Heinz Neumann, 9. Elisabeth Wildenhof, 10. Moritz Seehuber, 11. Erich Wieland, 12. Rudi Huber, 13. Tim Benkner, 14. Benno Weidenspointner, 15. Sabine Knüppel, 16. Thomas Beer, 17. Benedikt Kaindl, 18. Walter Staudinger, 19. Manfred Biffar, 20. Sabine Eglseer, Ersatzkandidat Andreas Seehuber jun.

Gemeinderat Martin Huber kandidiert nicht mehr

Vier der jetzigen fünf Gemeinderäte der Waginger CSU treten damit wieder an, lediglich Martin Huber kandidiert nicht mehr. Ihm dankte Andreas Barmbichler vor allem dafür, dass er die neuen Gemeinderäte zu Beginn der aktuellen Wahlperiode so gut unterstützt habe. Barmbichler hob hervor, dass auf der Liste vier Kandidaten der JU vertreten sind und vor allem, dass gleich fünf Frauen auf der Liste stünden: „Das hat es bei der CSU Waging noch nie gegeben.“ Insgesamt lobte er die Kandidatenliste über den Schellenkönig: „Diese Liste sucht ihresgleichen“, meinte er. Und auch Wahlleiter Lorenz Mayer sprach von einer „überzeugenden Liste“, und Listenführer Christian Reiter äußerte sich begeistert von der „Buntheit“ der Liste, in der alle Altersschichten, Berufe und Ortsteile gut vertreten seien.

Reiter: Bringe das nötige Rüstzeug mit

Seine eigene Vorstellung begann Reiter mit einer Zielsetzung: „Ich möchte gern nach der Wahl im Bürgermeister-Sessel sitzen.“ Dieses „nicht einfache Amt“ traue er sich aufgrund seiner Ausbildung aus Verwaltungsfachangestellter und -fachwirt durchaus zu. Und durch seine vielfältigen Erfahrungen seines bisherigen Berufslebens - seit kurzem ist er Geschäftsleiter der Stadt Laufen - verfüge er über das notwendige Rüstzeug und kenne „die Behörden, die wichtig sind“.

Waging brauche keine "Zufallspolitik"

Vier Themen seien ihm besonders wichtig: Heimat, Stabilität, Soziales und Zukunft. Dazu hatte er eine kritische Bemerkung zum Thema Gemeindefinanzen parat: „Mit der jetzigen Ausgaben-Mentalität können wir nicht weitertun.“ Er wolle für Waging keine Zufallspolitik, sondern aktiv gestalten. Dazu gehöre „ein Bürgermeister, der anschiebt und Visionen hat“. Wichtig sei ihm auch transparente Arbeit: Man müsse den Bürgern die Chance geben mitzumachen, man müsse sie informieren, beteiligen und für die Gemeinde interessieren. Ebenso wichtig sei es auch, „dass der Gemeinderat in seiner Gesamtheit über Themen ausreichend und umfangreich informiert ist und ohne Zeitdruck eine freie Entscheidung treffen kann“.

Das Ehrenamt müsse die notwendige Wertschätzung bekommen, so Reiter weiter, familienfreundliche Politik sei ihm wichtig, Handel, Handwerk, Gewerbe und Gastronomie seien zu unterstützen, der Landwirtschaft wolle er den Rücken stärken.

Quelle: Pressemitteilung CSU Waging

Quelle: chiemgau24.de

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