Gemeinde könnte Fördertöpfe anzapfen

Braucht Waging mehr sozialen Wohnungsbau?

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Waging - Auch die Staatsregierung in München hat erkannt, dass günstige Wohnungen immer knapper werden und bietet den Kommunen Förderungen an. In Waging zeigt man sich interessiert.

"Der Bedarf ist da", sagt Wagings Geschäftsleiter Franz Röckenwagner. In einem ersten Schritt ließ sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag von der Regierung von Oberbayern informieren: Welche Möglichkeiten gibt es, dass sozialer Wohnungsbau auch in Waging staatlich gefördert wird?

Mit einem Bevölkerungswachstum von vier bis fünf Prozent in den kommenden 15 Jahren wird in Oberbayern insgesamt gerechnet. Auch in Waging geht man davon aus, dass die Gemeinde weiter wächst. "Das Thema Wohnraum wird also langfristig gefragt bleiben, vor allem der bezahlbare Wohnraum", so Röckenwagner. Noch ist das Thema in Waging wenig konkret: Beschlossen wurde noch nichts, auch bestimmte Grundstücke für sozialen Wohnungsbau sind noch nicht im Fokus.

"Es geht aber auch darum, dass wir künftig schon bestehende Wohnbereiche mehr verdichten und nicht immer neu auf der grünen Wiese bauen lassen wollen", so Röckenwagner. Fördermöglichkeiten des Staates für Wohnbau gibt es viele - unter anderem auch für barrierefreies, generationenübergreifendes Bauen. In Waging verweist man bei dem Thema beispielsweise auch auf die Nachbargemeinde Kirchanschöring, die den Großteil der Gelder für ihr "Haus der Begegnung" aus Fördermitteln bezieht. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © xe

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