Bauvorhaben spaltet Waging

Hat das Bürgerbegehren gegen Rewe und Rossmann eine Chance?

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Links der Ottinger Straße wollen sich die beiden Discounter ansiedeln. Sammelt das Bürgerbegehren 600 gültige Unterschriften wird in einem Bürgerentscheid endgültig über die Ansiedlung entschieden.

Waging - Einige Waginger wollen verhindern, dass Rewe und Rossmann nach Waging kommen – ihr geplantes Bürgerbegehren könnte aber schon bald scheitern, denn die Unterschriftslisten füllen sich nur langsam.

Bisher haben nur realtiv wenige Waginger auf den Unterschriftenlisten unterschrieben, die seit vergangener Woche in manchen Geschäften ausliegen. Das berichtet die Heimatzeitung.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens, Edeka-Kaufmann Bernhard Böhr, Walter Wimmer, Tilo Schröder-Waritschlager und Doris Waritschlager wollen nicht, dass Rewe und Rossmann an den Waginger Ortsrand kommen. Sie fürchten unter anderem, dass der Ortskern ausstirbt. 

Bürger zum Teil von Begehren verärgert

Derzeit läuft es aber eher mäßig mit den Unterschriften und teilweise reagieren Bürger sogar ziemlich verärgert, wie Bayernwelle berichtet. Die Initiatoren bringen als Gründe für das Bürgerbegehren, dass ein großer Markt das Waginger Ortsbild zerstöre und dadurch die Lebens- und Wohnqualität der Waginger verloren ginge.

Mittlerweile gehe es aber nicht nur um einen Drogerie-Markt oder den Bau eines großen Einkaufsmarktes, sondern um die Zukunft Wagings. Lange hätte Lydia Wembacher von "Waging bewegt" versucht, dem Wunsch der Bürger nachzukommen, wieder einen Drogeriemarkt für den Ort zu gewinnen. Wenn das Bürgerbegehren scheitert, könnte es bald schon so weit sein.

Quelle: chiemgau24.de

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