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Feierliche Eröffnung der Kindertagesstätte Pfiffikus

Wagings Bürgermeister Matthias Baderhuber: „Schönste Tagesstätte weit und breit“

Seelsorgerin Monika Kraus segnete alle Anwesenden mit Weihrauch.
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Seelsorgerin Monika Kraus segnete alle Anwesenden mit Weihrauch.

Mit der feierlichen Einweihung und einem Tag der offenen Tür wurde der Neubau der Kindertagesstätte Pfiffikus in Tettenhausen jetzt auch offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Waging am See/Tettenhausen – Mit den Kindern, die dort den Kindergarten oder die Kinderkrippe besuchen, waren Eltern, Großeltern und Geschwister gekommen, um bei der Einsegnung dabei zu sein. Diese wurde durch Monika Kraus, Seelsorgerin im Pfarrverband am Tachinger See und dem evangelischen Pfarrer des Sprengels Waging Barthel Pichlmeier vorgenommen. „Lang haben wir gewartet, jetzt ist es soweit“ meinte die stellvertretende Leiterin der Einrichtung Christina Dreier, die für die erkrankte Leiterin Regina Hurnaus eingesprungen ist. Das erste Wort, oder besser das erste Lied, gehörte den Kindern, die es trotz der Hitze erstaunlich brav auf ihren Plätzen aushielten und die Segnungsfeier verfolgten. „Aber grias di, i mag Dich so gern“ sangen sie aus voller Brust als Begrüßung für die Gäste und für das neue Haus, wo sie ab jetzt einen Teil ihrer Zeit verbringen werden. 

Man würde heute „die schönste Tagesstätte weit und breit, ja in der ganzen Welt“ einweihen, zeigte sich Bürgermeister Matthias Baderhuber überzeugt. Er freute sich, dass so viele Gäste gekommen sind, darunter Kreisrätin Magdalena Obermeier, zahlreiche Gemeinderäte, die Bauamtsleiterin Sabrina Stutz und Bautechniker Sebastian Maier, der den Bau seitens des Trägers betreut hat, sowie Veit Gröbner, der bei der Gemeindeverwaltung für Kindergärten zuständig ist. Im September 2019 habe man angesichts der hohen Anmeldungszahlen für Kinderkrippen und Kindergärten eine schnelle, aber auch langfristige Lösung gebraucht.

Die Erweiterung des bestehenden Kindergartens in Tettenhausen habe sich angeboten, und passte in das Konzept der Gemeinde, ein dezentrales Angebot auch für die unter Dreijährigen zu schaffen. Mit dem Architekturbüro Schwangler, das bereits Ende der 1990 den Kindergarten geplant hatte, habe man einen kompetenten und kooperativen Partner gefunden, dessen Erweiterungslösung hervorragend geglückt sei. In nur zwölf Monaten Bauzeit habe man die Bauphase beenden können, und dies bei laufendem Kindergartenbetrieb. Dafür bedanke er sich bei allen, die dazu in irgendeiner Weise beigetragen haben, so das Gemeindeoberhaupt.

Von einem „idyllischen Umfeld für die ersten Schritte hinein in die Welt“ sprach Architekt Franz Schwangler, der dem Kindergarten seinem Namen gemäß eine in Holz angefertigte Figur des Pfiffikus überreichte. Christina Dreier bedankte sich dafür und versprach für den Pfiffikus einen gerechten Platz zu finden, sodass er die Kinder immer begrüßen kann. Auch sie bedankte sich bei Kindern und Eltern für die Geduld beim Umbau und bei Planer und Gemeinde für das konstruktive Miteinander. „Wenn wir zamm halten, wird des was“, so ihr Fazit. 

Die Segnungsfeier stand unter dem Motto der Kindertagestätte „Alle in einem Boot“. „Wir sind miteinander unterwegs im Boot des Lebens“, so Seelsorgerin Monika Kraus, „nun wollen wir Gott mit ins Boot nehmen“. Zu den Fürbitten gestalteten die Kinder schrittweise auf einem blauen Tuch, als Symbol für das Wasser, ein Segelboot. Es sollte für die gemeinsame Reise stehen, die die Kinder im neuen Bau antreten. Der Mast symbolisierte Kraft und Standfestigkeit, der Anker Treue und feste Verbindungen, der Rettungsring die Hilfe in der Not. Das Steuerrad war notwendig, um den Weg zu bestimmen.  Mit dem Bild vom Boot hätten die Kinder das Wichtigste im Leben dargestellt, so Pfarrer Pichlmeier in seinen anschließenden Worten. Ein starker Mast, ein starker Halt im Leben sei für Kinder wichtig, ebenso wie ein Anker als Zeichen der festen Bindungen, der Freundschaft und des Zusammenhalts. Kinder müssten geliebt und verstanden, nicht unter Druck gesetzt werden.

Die neue Kinderbetreuungseinrichtung solle ein Ort sein, wo sich die Kinder spielend und unverkrampft auf den Weg ins Leben machen. Pichlmeier schloß mit den Worten: „Dann setzt mal die Segel und kommt in Fahrt“. Monika Kraus segnete anschließend alle Anwesenden mit Weihwasser und Weihrauch. Nach dem Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ gingen die Kinder mit Betreuerinnen und Betreuer in die Spielzimmer, um dort die Weihe der Innenräume zu erwarten. Seelsorgerin Monika Kraus, Pfarrer Barthel Pichlmeier, Bürgermeister Baderhuber, Architekt Schwangler, zwei Vertreterinnen des Elternbeirats und Veit Gröbner wurden von Christine Dreier durch die Räumlichkeiten geführt, wo sie Haus und Kinder mit Weihwasser besprengten und unter den Segen Gottes stellten. 

Mit einem kleinen Präsent wünschten die Bürgermeisterin von Taching Stefanie Lang, die Leiterin des Kindergartens St. Georg aus Wonneberg, Birgit Bleibringer und die Leiterin der Kindertagestätte aus Tengling, Andrea Dandl der neuen Kollegialeinrichtung in Tettenhausen viel Glück und Erfolg bei ihrer Arbeit in den neuen Räumen. Den Feierlichkeiten schloss sich ein gemütlicher Teil im Garten der Kindertageseinrichtung an. In geschlossenen Führungen konnten die Innenräume besichtigt werden. Kaffee, Kuchen und erfrischende Getränke fanden reißenden Absatz.

kon

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