Hinterdupfing Open Air

Besuchermassen bei den Waginger Filmtagen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Waging - Besser konnte das Wetter nicht sein: Bis in die Nacht hinein waren am Freitag die Temperaturen gut, perfekt also für die Waginger Filmtage mit ihrem Eröffnungsfilm „Hinterdupfing“. 

Besser konnte das Wetter nicht sein. Am Freitag 06.06. zeigte sich nicht nur ganztags die Sonne, sondern auch die Temperatur stimmte bis in die Nacht hinein. Perfekt also für die am Freitag beginnenden Waginger Filmtage mit ihrem Eröffnungsfilm „Hinterdupfing“. 

Schon weit vor Vorstellungsbeginn bildete sich eine lange Schlange um in den Waginger Kurpark zu gelangen. Das gab es in den Vorjahren noch nie. Der erst kürzlich in den Kinos gestartete „Hinterdupfing“ brach den Zuschauerrekord der Vorjahre um Weiten schon am ersten Abend der Filmtage. Über 1200 Personen wollten die überraschend zum Kinohit gewordene Komödie „Hinterdupfing“ Open Air genießen. 

Als Stargäste waren im Programm Regisseur Andreas Schmidbauer und der Hemhofer Kleinkünstler und Wirt Hubbi Schlemer, der im Film die Rolle des faulen Dorfchandarm Erwin mimt, genannt. Doch unmittelbar nach Ankündigung der Beiden durch den Moderator Christian Reiter fuhr fast ganz Hinterdupfing ein. 

Christian Reiters Worte erstickten in der Sirene eines Martinhorns, dann bog auch schon mit Blaulicht ein roter Oldtimer-Feuerwehrwagen um die Ecke und blieb erst direkt vor der Leinwand stehen. Ein Schauspieler nach dem anderen verließ den feuerroten Opel Blitz, welcher sowohl im Film, als auch auf dem Poster schon zu sehen ist und in „Hinterdupfing“ eine wichtige Rolle spielt. 

„Auf jeder Kinotour bieten wir unserem Publikum etwas Besonderes. In Passau konnten wir den Besuchern nur hauseigenen Döner (Anspielung auf eine Szene aus dem Trailer) mitbringen, heute war es endlich machbar, unser schönes Feuerwehrauto auszufahren“ meint Hauptdarsteller Andreas Obermeier und dankt Erik Lutz, der diesen Wagen einst von der Breitbrunner Feuerwehr abkaufte und es dem Chiemgauer Filmteam zur Verfügung stellte. 

Mit lockeren Sprüchen stellte sich das Team den Fragen des Moderators und musste dabei auch vor den 1200 Besuchern den Titelsong vom KellerSteff vorsingen. So überbrückte man die Wartezeit auf die angehende Dunkelheit, um den Film starten zu können. 

Mit seiner Aussage „Omas Keller wurde zu klein, dann das Endorfer Kino und jetzt reicht schon fast der Priener Kursaal nicht mehr aus“ konnte auch Andreas Schmidbauer bei der Premiere Anfang Mai noch nicht ahnen, dass er diese 600 Gäste nochmals in einer einzelnen Vorstellung toppen wird. Moderator Christian Reiter griff dieses Zitat auf und meinte, jetzt sei schon der Waginger Kurpark zu klein. 

Dicht gedrängt saßen und lagen die 1200 Gäste auf ihren mitgebrachten Utensilien auf der Waginger Wiese und amüsierten sich über den derbe bayerisch und kultverdächtig lustigen Heimatfilm „Hinterdupfing“, der derzeit in ganz Bayern über die Kinoleinwände läuft. Ab Juli steigen auch die Österreichischen Kinos ein und vereinzelt gibt es bereits Spielorte in „Restdeutschland“, beispielsweise in Buchholz bei Hamburg oder im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck. 

Ob die Komödie auch außerhalb der bayerischen Grenzen Zuspruch findet, wird sich zeigen. Das Waginger Publikum war jedenfalls begeistert und in vielen Spieltstätten befindet sich der Film derzeit in der fünften, fortlaufenden Spielwoche. Für jeden, der den Film bereits gesehen hat, sind Thomas Schmidbauers Worte von den Waginger Filmtagen mitzugeben: „Wenn euch der Film gefallen hat, sagt’s es weiter. Wenn nicht, bleibt’s staad“. Denn auf Mundpropaganda basiert das Konzept der sympathischen Jungfilmer vom Chiemsee, die mit ihrem Film jetzt schon ein Stückchen Heimatkultur geschrieben haben.

Pressemitteilung Schmidbauer-Film Verleih

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Waging am See

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser