Chiemgau Tourismus

"Mörderische Radltour" im Chiemgau

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Was hat das englische Königshaus mit dem Mord an der Gschwendtner Hedi zu tun? Antwort auf diese Frage gibt es bei der „Mörderischen Radltour“ des Chiemgau Tourismus e. V. am Waginger See.

Waging am See - Den Chiemgau erforschen und dabei ein fiktives Verbrechen aufklären - mit der „Mörderischen Radltour“ bietet der Chiemgau Tourismus ab Mai 2014 eine völlig neue Attraktion an.

Die Gschwendtner Hedi ist tot. Erschlagen vom Heiligen Nepomuk. Mitten unterm Gottesdienst fiel der von seinem Holzsockel und direkt auf die Gschwendtnerin. War es ein Unfall? Oder vielleicht doch ein heimtückischer Mord? Ein Unschuldslamm war das Opfer auf alle Fälle nicht. Schnell führen Spuren zu gleich mehreren Verdächtigen. Doch wer und was steckt wirklich hinter dem „Waginger Sockelsturz“?

Am Ende der vier- bis fünfstündigen Radltour sollen die Teilnehmer genügend Hinweise gesammelt haben, um den Fall lösen zu können. Startpunkt der Tour ist der Waginger Mühlberg , wo mit der Wallfahrtskirche Maria auch der Tatort liegt. Dort treffen sich die Teilnehmer mit zwei Profiermittlern des Outdoor-Spezialisten Parker. Nach einem ersten Audiohinweis geht es los auf die ca. 38 Kilometer lange Strecke, die auch mit einem mitgebuchten E-Bike zurückgelegt werden kann.

Schon nach wenigen Kilometern folgt der erste Stopp und es gibt einen weiteren Hinweis. Dieser kommt per Funk vom Chef der „Royalisten“, einer Geheimorganisation der bayerischen Krone. Er wird sich immer wieder mit neuen Hinweisen melden. Oft gibt er den Hilfsermittlern selbst wichtige Tipps, ein anderes Mal kommen die Hinweise von der Spurensicherung, aus dem Obduktionsbericht, einem sichergestellten geheimen Liebesbrief, oder aus einem abgehörten Gespräch ergeben sich neue Anhaltspunkte. Die Agenten müssen unauffällig sein und sich sogar tarnen, um bei ihren Ermittlungen nicht entdeckt zu werden. Da sie schnell arbeiten, bleibt entlang des Weges aber auch noch genügend Zeit um die Landschaft zu genießen und viel über die Region zu lernen. Und dass das Schönramer Filz kulturhistorisch ebenso interessant ist wie es als Moorgebiet viele Geheimnisse zu verbergen weiß, passt perfekt in die Dramaturgie.

Am Ende der Tour, die für bis zu zehn Teilnehmer ausgelegt ist, wird die Gruppe bei einer bayerischen Brotzeit ihre Ermittlungsergebnisse vorlegen und hoffentlich den Fall lösen, bevor die Krimi-Radltour dort endet wo sie auch begonnen hat, auf dem Waginger Mühlberg.

Entwickelt hat der Chiemgau Tourismus dieses neue Angebot in Zusammenarbeit mit dem Überseer Outdoor-Spezialisten Parker und der Münchner Agentur Allmender, die die Geschichte geschrieben und das Konzept erstellt hat. Chiemgau Tourismus Geschäftsführer Stephan Semmelmayr: „Mit Parker Outdoor und Allmender konnten wir ausgemachte Experten für dieses Projekt gewinnen und das zeigt sich am Ergebnis: eine außergewöhnliche Radltour, die genauso spannend wie landschaftlich umwerfend ist“.

Ab Mai wird die „Mörderische Radltour“ jeden Mittwoch zu buchen sein, außerdem sind Zusatztermine im August und Oktober geplant. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Mindestalter von zwölf Jahren, ansonsten gibt es keine Grenzen.

Stephan Semmelmayr: „Da die Tour auch mit E-Bike gebucht werden kann, sind auch für mäßig sportliche Menschen die wenigen längeren Steigungen auf der Strecke leicht zu schaffen. Und ich kann ihnen versprechen, dass auf dieser Tour auch Einheimische an Orte kommen, die sie bisher noch nicht oder nicht so gesehen haben.“ Semmelmayr sieht die Tour aber nicht nur als interessantes neues Angebot für Einheimische und Urlauber: „Eine große Nachfrage erhoffen wir uns auch von Firmen. Denn unsere ‚Mörderische Radltour‘ ist auch ideal als Incentive für Mitarbeiter geeignet.“

Zu buchen ist die „Mörderische Radltour“ für 65 Euro pro Person, für weiter 10 Euro kann ein E-Bike gemietet werden. Anmeldung und weitere Informationen unter: info@parkeroutdoor.com oder 08642-5955650.

Pressemitteilung Chiemgau Tourismus e.V.

Quelle: chiemgau24.de

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