Fluglärm: Wie geht es weiter?

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Die drei bayerischen Anrainergemeinden, Freilassing, Ainring, Saaldorf-Surheim, fordern in Sachen Flughafen Salzburg ein Mitspracherecht.

Freilassing - Die Stadt Freilassing und die Gemeinden Ainring und Saaldorf-Surheim informieren am Mittwochabend in Freilassing über die künftige rechtliche Vorgehensweise gegen den Fluglärm.

Ein Rechtsgutachten bezüglich des Salzburger Flughafens hatte im vergangenen Jahr deutlich gemacht, dass es im deutsch-österreichischen Staatsvertrag durchaus Handlungswege gibt, die Verbesserungen in Sachen Fluglärm für die bayerischen Anrainer-Gemeinden bringen könnten. Ein Schreiben an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee brachte aber nicht die erwünchste Wirkung. Das Bundesverkehrsministerium sieht keinen Grund zu handeln.

Deshalb wollen die drei Gemeinden Freilassing, Ainring und Saaldorf-Surheim jetzt rechtliche Schritte einleiten. Wie diese genau aussehen, wollen die drei Bürgermeister zusammen mit dem Fachanwalt für Verwaltungsrecht Lutz Eiding am Mittwochabend erklären.

Bei einem Informationsabend um 19 Uhr im Freilassinger Rathaussaal wird die Problematik noch einmal genau erläutert und das weitere Vorgehen besprochen.

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