ABC Vernissage - Engagement für andere

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Schülerinnen der FOS Soziales

Freilassing - Sichtbar machen, was oft im Verborgenen geschieht oder als selbstverständlich gesehen wird, will die Ausstellung „Freiwillige von A bis Z".

FOS Soziales, Mehrgenerationenhaus und gemeinsam.gestalten Stadtentwicklung Freilassing haben sich zusammengetan, um im Europäischen Freiwilligenjahr besser ins Bewusstsein zu rücken, wie stark das bürgerschaftliche Engagement in Freilassing ist. Herausgekommen ist eine bunte Zusammenstellung, die oft Verstecktes in den nächsten zwei Wochen ins Schaufenster stellt – im Gestaltungsspielraum in der Lindenstraße 20.

Altenhilfe, Behindertenarbeit, Caritas, Diakonie, Eine-Welt-Laden, Feuerwehr, Geh und Fahr, Haushaltshilfe, so geht es das ganze Alphabet durch. Zu jedem Buchstaben lassen sich Bereiche finden, in denen sich Menschen freiwillig und unentgeltlich für andere stark machen. Bei einigen Buchstaben mussten die Macherinnen der Ausstellung „Freiwillige von A bis Z“ abwägen, was sie nun exemplarisch nehmen sollten. T wie Tafel oder doch wie Tierheim? H wie Haushaltshilfe oder doch wie Hospiz? Bei A wie Amnesty International oder Altenhilfe, entschied man sich für die Altenhilfe und thematisierte einfach unter X wie Xenophobie auch die Arbeit von Amnesty.

Jede Schülerin der FOS Soziales, die in diesen Wochen ihr erstes Schuljahr in Freilassing beendet, übernahm die Patenschaft für einen Buchstaben. Sie telefonierten, trafen sich mit Freiwilligen, fotografierten, malten, klebten, fassten zusammen und gestalteten auf diese Weise ein buntes Potpourri an Plakaten. Sie taten dies um deutlich zu machen, dass bürgerschaftliche Engagement in Freilassing tatsächlich gelebt wird.

Die ursprüngliche Idee war, jedem Bereich ein Gesicht zu geben. Es zeigte sich jedoch bald, dass es nicht schwer war die Bereiche und aktive Menschen zu finden.

Allerdings haben Freiwillige nicht unbedingt das Interesse im Rampenlicht zu stehen. Großformatige Bilder von der eigenen Person sind nicht immer ihr Ding. Sie wollten lieber die Sache im Vordergrund stehen sehen und höchstens ihr Gesicht mit dabei. Ein Wunsch, den die Schülerinnen selbstverständlich respektierten. Konnten sie doch auch so deutlich machen, dass eine Gesellschaft durch das Miteinander lebt und Engagement füreinander das Leben bereichert.

Genau diesen Einblick in das, was Bürger/innen für ihre Mitmenschen und somit auch für ihre Stadt tun, ist der Anlass für gemeinsam.gestalten Stadtentwicklung Freilassing der Grund sich mit bei diesem Projekt zu engagieren. Nicht nur, dass Lenkungsgruppenmitglieder gern bereit waren ihr Wissen mit einzubringen, sondern auch den Gestaltungsspielraum für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen.

Von den Schülerinnen kam dann die Idee nicht den Raum selbst zu nutzen, sondern gerade das oft selbstlose Tun, das nicht auf Show aus ist, ins Schaufenster zu stellen und es so als Anregung zu geben. Außerdem meinten die Schülerinnen wird so auch Leuten, die nicht so gern irgendwo rein gehen, einfach die Möglichkeit gegeben beim Vorbeigehen, die Ausstellung anzusehen.

Ein Ansatz, der genau die Intention des dritten Partners bei diesem Projekt trifft. Das Mehrgenerationenhaus stieß die Ausstellung im Rahmen von „Schüler aktiv“ an. Idee hierbei ist es deutlich zu machen, dass Jugendliche nicht nur Konsument/inn/en sind, sondern sowohl bereit sind sich selbst zu engagieren als auch feine Antennen für das freiwillige Engagement aller Generationen haben und gut in der Lage sind mit dem was uns als Konsument/inn/en versucht wird zu verkaufen, umgehen können.

Pressemitteilung Stadt Freilassing

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