Vermessungsamt Freilassing mit neuem Chef

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Bei der Verabschiedung und Amtseinführung im Freilassinger Rathaussaal: Karlheinz Knott (2. Bürgermeister Freilassing), Josef Klapf, Rupert Loidl, Georg Grabner, Klement Aringer und der Landtagsabgeordnete Roland Richter (v.l.).

Freilassing - Stühlerücken im Vermessungsamt Freilassing - was im Juni schon inoffiziell vonstatten ging, ist jetzt offiziell - Rupert Loidl hat jetzt das Sagen am Fürstenweg.

"Mit ihm behält das Vermessungsamt Freilassing ein gutes Fundament", betonte der Präsident des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation, Klement Aringer, am Freitag bei der offiziellen Amtseinführung im Freilassinger Rathaussaal. Gleichzeitig wurde der bisherige Leiter, Josef Klapf, verabschiedet.

"Ein Abschied ist gleichzeitig ein Neuanfang", brachte es Landrat Georg Grabner auf den Punkt. Also lobte er noch einmal den scheidenden Vermessungsdirektor: "Er war kein verknöcherter Bürokrat, mit ihm konnte man excellent zusammenarbeiten. Als großer Kunstkenner wird er hoffentlich das ein oder andere Mal bei einer Ausstellung im Landratsamt vorbeischauen."

Das sollte der 54-Jährige schaffen. Immerhin ist er seit Juni in Traunstein am Vermessungsamt tätig und daher wäre der Weg nach Bad Reichenhall nicht all zu weit. "Gut angelassen", hätte es sich auch mit dem neuen Vermessungsamtsleiter in Freilassing, meinte der Landrat dann noch. Und der Vermessungsoberrat lächelte nur: "Der eine Chiemgauer sät, der andere erntet."

Kein Wunder, das größte Projekt, das der gebürtige Überseer Klapf in seinen sieben Jahren Amtszeit in Freilassing gestemmt hat, war die Sanierung des Amtsgebäudes und den Neubau des Kundencenters, das im Mai 2009 eröffnet wurde. Der gebürtige Schlechinger Loidl kann somit nicht nur in ein neues Büro ziehen, er bekommt auch ein intaktes Arbeiten. "Mit vereinten Kräften", sei das Motto seines ehemaligen Chefs gewesen, betonte Personalratsvorsitzender Christian Thanbichler. Aber da der neue Chef ja Vorstand im Musikverein sei, kenne er sich mit Harmonielehre ja auch bestens aus.

Und die Harmonie scheint an der "Schwanzspitze des bayerischen Löwen" - wie Aringer das Freilassinger Vermessungsamt in seiner Rede bezeichnete - zu stimmen. Denn Josef Klapf nahm mit den Worten Abschied: "Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist."

Christine Zigon

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