Verkehrsregelung Münchner Bundesstrasse wird ausgesetzt

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Salzburg - Die Proteste haben etwas genutzt. Unzählige Briefe und Beschwerden von Salzburgern und von der Stadt Freilassing haben den Salzburger Stadtrat in Sachen "Verkehrsregelung Münchner Bundesstraße" einlenken lassen.

"Das Stadtratskollegium hat sich heute, Montag 6. Dezember 2010, mit der Verkehrsregelung an der Münchner Bundesstrasse im Abschnitt Eugen Müller-Strasse bis Lieferinger Spitz befasst. Dort kam es seit der Errichtung von Busspuren und Linksabbiegstreifen ja zu massiven Staus und in der Folge zu „Schleichverkehr“ durch angrenzende Wohngebiete", heißt es auf der Internetseite der Stadt Salzburg.

Folgende Vorgangsweise wurde vereinbart:

• Die zuletzt umgesetzten Regelungen werden ausgesetzt.

• Dies gilt bis zum Bau eines zweispurigen Kreisverkehrs an der Kreuzung Münchner Bundesstrasse – Saalachstrasse durch das Land.

• Das Land hat zugesagt, die Verhandlungen für notwendige Grundablösen rasch voranzutreiben.

• Die Stadt wird die Kosten von etwa einer Million Euro für den Kreisverkehr vorfinanzieren.

• An den Kreuzungen Eugen Müllerstrasse bzw. Bichlfeldstrasse werden Ampelregelungen zur Bevorzugung des Obusses installiert.

• Die langfristige Perspektive eines durchgehenden vierspurigen Ausbaus der Strecke bleibt erhalten.

• Die Landesstraßenverwaltung wird in den kommenden Tagen in dem Straßenabschnitt die Markierungen abfräsen und gemäß der nunmehr vereinbarten Regelung neu anbringen. Dies wird in den nächsten Tagen erledigt.

"Mit der Busspur geht auch das Interesse an dieser Seite von uns! Wie viel wir zu dieser Entscheidung beigetragen haben werden wir wohl nicht erfahren. Sicher ist aber das wir ein Exempel statuiert haben! Mit der Gruppe und der Resonanz war der Protest der Bevölkerung messbar, ich denke genau aus diesem Grund haben wir ...auch bei den Medien einen so großen Anklang gefunden! Vielen Dank an alle, war ne klasse Aktion hier!" - so ist die Reaktion auf der facebook-Seite 'Weg mit der Busspur in Salzburgs Münchner Bundesstraße'. Hier hatten sich Gegner der neuen Verkehrsregelung gefunden, um ihren Protest loszuwerden. Erfolgreich, wie es scheint. Sobald die Markierungen wieder auf dem alten Stand sind, sollte der Verkehr von Freilassing nach Salzburg wieder fließen.

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © Aktivnews

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