Absturzsicherung und Höhenrettung

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An einem Gittermast demonstrierte die Feuerwehr Tittmoning ein abgesichertes Auf- und Absteigen.

Tengling - Oft gerät die Feuerwehr in Situationen, wo Verunfallte aus großer Höhe geborgen werden müssen. Deswegen war das Thema der letzten Übung "Absturzssicherung und Höhenrettung".

Bei dem vielseitigen Einsatzspektrum der Feuerwehren ist es durchaus möglich, dass der agierende Feuerwehrmann/frau in eine Situation gerät, wo ein Unfall durch Absturz möglich sein kann. Hier ist eine Sicherung gegen Absturz unbedingt notwendig. Daher ist das Erlernen einer sachgemäßen Handhabung des Gerätesatzes für Absturzsicherung dringend erforderlich, um evtl. unnötige Gefahren auszuschließen. Aus diesem Grund hat man sich dieses Jahr im Bereich der Inspektion Land 3 für die jährliche THL-Lehrübung das Thema Absturzsicherung und Höhenrettung ausgewählt.

Übung: Absturzsicherung und Höhenrettung

Dafür trafen sich am Dienstag Abend zahlreiche Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, Vertreter der ILS (Integrierte Leitstelle) und Vertreter der Polizeiinspektion Laufen in einem Betonwerk bei Tengling. An einem Gittermast demonstrierte die Feuerwehr Tittmoning ein abgesichertes Auf- und Absteigen. Dabei wurden auch die Einsatzgrenzen der Absturzsicherung verdeutlicht, denn bei der Absturzsicherung ist die erste Sicherung des Feuerwehrangehörigen seine Hände und Füße. Ein Arbeiten bzw. freies Hängen im Seil ist bei der Absturzsicherung nicht erlaubt.

An dieser Stelle kommt die Höhenrettungsgruppe zum Einsatz. Speziell ausgebildete Feuerwehrmänner bilden die Höhenrettungsgruppe Traunstein. Sie zeigten, wie man sich aus über 20 Metern Höhe mit einer zu rettenden Person in einer Schalentrage abseilt.

Die Vorführung wurde vom Lehrgangsleiter der Höhenrettung Klaus Thurner fachkundig erklärt und war für alle Beteiligten sehr lehrreich.

Fotodesign Lamminger

Quelle: chiemgau24.de

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