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Ausmaße werden ersichtlich

Tittmoninger Burg „bröckelt“ teils schon: Sanierung wird Millionenprojekt

Luftbild der mittelalterlichen Burg Tittmoning.
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Luftbild der mittelalterlichen Burg Tittmoning.

Es wird ein Projekt, das Jahre dauern und viele Millionen Euro kosten wird: Die Sanierung der Burg in Tittmoning. Jetzt wurde bekannt, wie groß der Sanierungsbedarf an Mauerwerk oder Dächern wirklich ist.

Tittmoning - „Sie haben eine fantastische Burg“, attestierte Ingenieur Christian Kayser am Dienstag (18. Januar) dem Tittmoninger Stadtrat - aber: „zum Teil bröckelt sie schon ganz schön“. Risse in den Außenmauern, Wasser in den Dachbalken, Schäden an der Holzkonstruktion des Wehrgangs, Dachböden, die sich absenken... Die Liste, wo an der Tittmoninger Burg Handlungsbedarf besteht, ist inzwischen lang. Aber jetzt herrscht inzwischen halbwegs Klarheit, von welchen Ausmaßen man spricht.

Schon 2018 beschloss der Stadtrat statische Untersuchungen einzuleiten, was vor allem an der Kapelle, dem Getreidekasten, dem Kommandantenstock, dem Kavalierstock oder dem Prälatenstock zu sanieren ist. Vor zwei Jahren gab dann auch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege grünes Licht für die Untersuchungen. Rund 118.000 Euro haben allein die Untersuchungen gekostet und wurden von Kayser dem Stadtrat vorgestellt.

Ingenieur schätzt Kosten auf mindestens fünf Millionen Euro

„Es besteht über Jahre oder Jahrzehnte Handlungsbedarf“, so Bürgermeister Andreas Bratzdrum (CSU). Ingenieur Kayer schätzte, dass allein die Instandsetzung der Burg, also die Behebung der größten Mängel, mindestens fünf Millionen Euro kosten wird. „Wenn aber nicht nur Durchrepariert, sondern die Burg wirklich hergerichtet werden soll, um sie gut zu nutzen, läge man mindestens beim Doppelten“, so der Ingenieur. Laut Bratzdrum könnte heuer zumindest noch mit der Ausarbeitung eines ersten Projekts begonnen werden.

Die Stadt wird all das nicht alleine zahlen müssen. Von der Städtebauförderung oder der Denkmalpflegeförderung warten hohe Fördergelder. Entscheidend wird, wie hoch sie ausfallen. Ingenieur Christian Kayser bezeichnete 60 Prozent als „möglich“, Bürgermeister Bratzdrum war nach einem Gespräch mit dem Landesamt für Denkmalpflege optimistischer, ihm sei ein möglicherweise noch höherer Fördersatz in Aussicht gestellt worden.

xe