Was tun, wenn die eigenen Enkel weit weg wohnen?

„Wunschgroßeltern“ in Teisendorf gesucht

Viele Menschen wünschen sich Kontakt zu den Großeltern oder alte Menschen hätten gerne Enkelkinder. Die Initiative „Wunschgroßeltern“ soll Familien und der älteren Generation eine Möglichkeit bieten diesen Traum wahr werden zu lassen.

Teisendorf - Was tun, wenn die eigenen Enkel weit weg wohnen oder wenn man keine eignen Enkel hat und sich dennoch den Austausch mit Kindern wünscht? Oder was tun, wenn in jungen Familien eine liebevolle Oma, ein liebvoller Opa, der Zeit für die Kinder hat, fehlt?

Das kürzlich gestartete Projekt „Wunschgroßeltern“ des Generationenbundes Berchtesgadener Land will helfen, diese Lücken zumindest teilweise zu schließen, in dem es junge Familien und die ältere Generation zusammenbringt, damit möglichst eine langfristige Beziehung entsteht und die Kinder in einem stabilen Umfeld aufwachsen.

Dazu werden Menschen, die sich in überschaubarem Rahmen ein- bis zweimal die Woche bei der Kinderbetreuung in einer Familie mit Kindern langfristig engagieren möchten, an Familien vermittelt, die sich den Kontakt mit Großeltern wünschen. Gemeinderätin Sissy Lang, Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde und Ansprechpartnerin vor Ort für den Generationenbund, hat das Projekt in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates kurz vorgestellt und mitgeteilt, dass sich bei ihr bereits zwei Teisendorfer Familien gemeldet hätten, die Wunschgroßeltern suchen.

Sie bat die Gemeinderäte die Initiative bei ihren Kontakten mit den Bürgerinnen und Bürgern bekannt zu machen, denn die Vermittlung sollte wenn immer möglich innerhalb der Gemeinde erfolgen, auch um lange Fahrtwege zu vermeiden. Noch hätte sich bei ihr niemand gemeldet, der gerne Wunschenkel hätte.

Die Betreuung durch die Wunschgroßeltern kann individuell gestaltet werden, sollte aber immer zeitlich begrenzt bleiben und keine schulische oder Hausaufgabenbetreuung beinhalten. Interessenten können sich in Teisendorf bei Sissy Lang unter Telefon 08666/7558 melden. Seitens des Generationenbundes wird das Projekt von Frau Elisabeth Lauber betreut. Sie ist unter der Telefonnummer 0151/20705375 zu erreichen.

kon

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd

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