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„Endlich darf ma wieder zamkimma“ in Neukirchen

Vereinshoagscht mit beeindruckenden Darbietungen und Ehrungen langjähriger Mitglieder

die Anwesenden von den für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrten. (v.l.n.r.) Hermann Vachenauer, Siegfried Strehhuber, Johann Enzinger (a), Rosi Kern, Johann Enzinger (b).
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Die Anwesenden von den für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrten. (v.l.n.r.) Hermann Vachenauer, Siegfried Strehhuber, Johann Enzinger (a), Rosi Kern, Johann Enzinger (b).

Mit einem Vereinshoagascht im Festsaal Neukirchen hat sich der Trachtenverein GTEV D‘Schwarzenberger nach gut zwei Jahren stark zurückgefahrenen Vereinsleben beeindruckend zurückgemeldet. Ein bunter Reigen an Melodien und Tänzen füllte den Saal und erfreute über drei Stunden das zahlreich erschienene Publikum.

Neukirchen – In sieben Programmblöcken zeigten die Kinder- und Jugendgruppe, die Aktivengruppe des Neukirchner Vereins, die Auer Dirndln, das Flügelhornduo Hoferer/Häusl sowie das Ziachduo Noder/Aicher ihr überragendes Können. Ein besonderes Highlight waren die Auftritte der Neukirchner Goaßlschnalzer mit ihren „geschnalzten“ Melodien. Die Goaßschnalzer aus Neukirchen sind seit 2010 fester Bestandteil von Hoagarschts und inzwischen bis in die Landeshauptstadt München bekannt.

Das Programm

Durch das Programm führte gekonnt Martin Schmidt aus Vachendorf und sorgte für lockere Übergänge zwischen den einzelnen Teilen. Während des ganzen Abends begleitete die Gruppe „Trumpf oder Kritisch“ mit Voitl Dafuß (Bassflügelhorn), Korbinian Schneider (Basstrompete), Martin Mösenlechner (Flügelhorn), alle drei aus Anger, Tobias Mühlbacher (Ziach) aus Moos Surberg und Lukas Kloiber (Gitarre) aus Ruhpolding mit schwungvoller Musik das Programm und sorgte bis zum Schluss für ausgezeichnete Stimmung unter den vielen Gästen und Ehrengästen. Markus Schroll aus Hochberg, der sonst die Tuba spielt, war verhindert und wurde durch einen Salzburger Tubaspieler ersetzt. 

Begrüßt wurden die Anwesenden, darunter Ehrenvorstand Martin Reitschuh mit Frau sowie Fahnenmutter Maria Vachenauer, vom Vorstand der GTEV D‘Schwarzenberger Michael Lindner jun. „Endlich darf ma wieder zamkimma“, freute er sich und bedankte sich bei allen, die den Abend organisiert und bei allen, die aktiv mitgewirkt haben. 

Danach gehörte die Bühne der schon ungeduldig wartenden Kindergruppe. Mit der „Sternpolka“, dem „Dätscher“ und dem „Heisei“-Plattler zeigten die Kinder, dass sich das viele Üben gelohnt hat und sie auf dem besten Weg sind, wahre Meister im Volkstanzen und Schuhplattln zu werden. Die Jugendgruppe überzeugte ihrerseits mit den sauber vorgeführten „Laubentanz“ und dem „Mühlradl“. Die Kinder- und Jugendplattler präsentierten sich auch gemeinsam mit dem „Birkenstoana“.

Wie immer hochprofessionell waren die Auftritte der Aktivengruppe der Schwarzenberger mit Vorplattler Florian Zollhauser. Die Aktiven Plattler zeigten den „Jagabluad“ und den „Schwazei“, die Aktivengruppe tanzte den „Steierer“ und den „Sterntanz“. Mit letzterem begleitete die Aktivengruppe auch die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder und bildete dafür den einem Trachtenverein würdigen Rahmen.

Ehrungen für 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft

Vorstand Michael Lindner jun. und Kassier Bernhard Reitschuh gratulierten und überreichten jedem eine Urkunde und ein Vereinsabzeichen.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Johann Enzinger, Hand Gnadl, Rosi Kern, Martin Ramstötter, Johann Enzinger, Ulrich Ramstötter, Ludwig Schader, Rosmarie Straßberger, Siegfried Strehhuber, Christian Wölkhammer, Hermann Vachenauer und Andrea Schmid. 

Seit 50 Jahren sind Anna Kraxenester, Resi Strehhuber, Ernst Hörgl und Max Aschauer bei den Neukirchner Trachtlern dabei. 

Die musikalische Untermalung

Das Neukirchner Ziachduo Fabian Noder und Simon Aicher spielt schon seit einigen Jahren zusammen. Sie haben zwei schwungvolle Weisen zum Besten gegeben und den Saal begeistert. Auch die von dem Flügelhornduo Korbinian Hoferer und seinem Lehrer Helmut Häusl einfühlsam vorgetragenen zwei Weisen gingen dem Publikum unter die Haut. Die Auer-Dirndl Lisa Gastager und Christine Schiel zeigten ihr Gesangstalent mit den Liedern „Hupf umi übern Grom“ und „Jetzt kimmt des schee Fruhjahr“. 

Zum Schluss des Programms haben die Aktiven mit der Aufführung des traditionellen Bergknappentanzes in Erinnerung an die Vergangenheit Neukirchens als Bergarbeitersiedlung noch ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Applaus der Zuschauer war ihnen gewiss. 

Insgesamt war es ein gelungener Hoagarscht, der zeigte, dass sich die Neukirchner Trachtler um ein reges Vereinsleben keine Sorgen machen müssen.

kon

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