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„Es kommt langsam wieder alles in Fahrt“

Besondere Verdienste für den Verein: TSV Teisendorf ernennt Konrad Gasser zum Ehrenmitglied

Ehrenmitglied: Konrad Gasser (Mitte) wurde zum Ehrenmitglied des TSV ernannt. Hier mit Präsident Gerold Lindner und seiner Stellvertreterin Gerti Hofstetter.
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Ehrenmitglied: Konrad Gasser (Mitte) wurde zum Ehrenmitglied des TSV ernannt. Hier mit Präsident Gerold Lindner und seiner Stellvertreterin Gerti Hofstetter.

Der TSV Teisendorf blickt optimistisch in die Zukunft. „Es kommt langsam alles wieder in Fahrt“ fasste es Schriftführer Johann Wiesbacher in seinem Bericht zur Jahreshauptversammlung zusammen.

Teisendorf – Vorher hatte Präsident Gerold Lindner die Anwesenden begrüßt, vor allem den 1. Bürgermeister Thomas Gasser sowie die Ehrenpräsidenten Fritz Lindner und Georg Krammer. In einer Schweigeminute gedachten man der seit der letzten Versammlung verstorbenen Vereinsmitglieder. Aufgrund seiner besonderen Verdienste für den TSV wurde Konrad Gasser, der zwanzig Jahre die Abteilung Judo geleitet hat und 32 Jahre als Übungsleiter im TSV tätig war, zum Ehrenmitglied ernannt. Damit zeigt der Verein seine Hochachtung für die besonderen Verdienste, die der Geehrte für den Verein erbracht hat. Konrad Gasser ist nach Hermann Standl und Manfred Metzler das dritte Ehrenmitglied des TSV Teisendorf. 

Der TSV hatte Ende vorigen Jahres 1525 Mitglieder. Die wichtige Grenze von 1500 Mitgliedern konnte trotz der 113 Austritte, denen nur 96 Eintritte gegenüber standen, gehalten werden, so Johann Wiesbacher in seinen Ausführungen. Mit den in diesem Frühjahr bereits eingegangenen in der aktuellen Zahl aber noch nicht berücksichtigten Eintritten würde sich alles wieder auf Vor-Corona Niveau einpendeln, zeigte sich der Schriftführer überzeugt.

An der Geschlechterverteilung habe sich gegenüber dem Vorjahr nichts verändert. 53 Prozent der Mitglieder sind männlich, 47 Prozent weiblich. Aufgrund der vielen altersgerechten Angebote habe man Mitglieder in allen Altersklassen, von zwei bis über siebzig Jahre. Nach wie vor hat die Abteilung Turnen die meisten Mitglieder (zur Zeit rund 700), deutlich aufgeholt habe die Abteilung Leichtathletik mit jetzt 239.  

75-Jahr-Feier steht an

Als wichtigstes Ereignis der letzten Monate bezeichnete Präsident Gerold Lindner die Fertigstellung der Flutlichtanlage beim Trainingsplatz. Die 72.000 Euro Investition habe sich gelohnt, sie zu schultern sei für den Verein möglich. Bis zum Eingang der Fördermittel habe man bei der Sparkasse einen Investitionskredit zu sehr günstigen Konditionen aufnehmen können. Lindner forderte die Mitglieder auf, sich bei der Verschönerung des Vorplatzes beim Vereinsheim im Vorfeld der 75-Jahr-Feier der Fussballabteilung im Juli zu beteiligen.  

Die Abteilungsleiter Hubert Willberger (Eisstockschießen), Tobias Mayer (Fußball), Carsten Zillmer (Judo), Florian Prechtl (Leichtathletik), Peter Vordermayer (Tischtennis) und Helmut Thanbichler (Turnen) sowie Erwin Prechtl in Vertretung von Rudi Kretschmer (Tennis) zeigten sich hoffnungsvoll, dass der normale Sportbetrieb inklusiv Wettbewerbe in diesem Jahr wieder möglich sein wird. 

Beim Eisstockschießen (derzeit 28 Mitglieder, darunter elf aktive) habe man im Winter coronabedingt nur vereinzelte Meisterschaften austragen können, so Hubert Willberger, mit mäßigem Erfolg wegen Krankheit und Verletzungen. Das Sommertraining habe begonnen, die neue Flutlichtanlage sei auch für die Eisstockschützen ein Gewinn. Mit 300 Mitgliedern, darunter 70 Kinder, sei man sehr gut aufgestellt, so Tobias Mayer vom Fussball. Die E-Jugend habe die Meisterschaft gewonnen. Die Abteilung freue sich auf die 75 Jahr-Feier im Juli und hoffe auf große Beteiligung.

Weinfest findet nicht statt

„Wir haben Kinder, wir haben Nachwuchs“ war die wichtigste Botschaft, die Carsten Zillmer vom Judo (235 Mitglieder) hatte. Man plane ein Sommercamp für 24 Kinder in Inzell und ein eigenes Kinderturnier in Teisendorf. Die Gürtelprüfungen für 80 Kinder in 2020 und 60 Kinder in (2021) hätten zusätzlich motiviert.

Erfolge gab es auch bei den Leichtathleten (239 Mitglieder), vor allem bei den Top-Athleten Abraham Filimona, Elena Schernhardt, Maria Haslberger, Regina Hocheder und Linus Mehringer. Der Andrang bei Kindern und Jugendlichen sei so groß, dass man jetzt einen Aufnahmestopp verhängen musste, um weiterhin ein gutes Training zu ermöglichen. Die Abteilung feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Man hoffe, dass man im Mai wieder den Sparkassenmehrkampf und im November den Höglwörther See Lauf durchführen könne, so Abteilungsleiter Florian Prechtl.

Das von den Turnern in jedem zweiten Jahr organisierte Weinfest wird 2022 nicht stattfinden, so Helmut Thanbichler. Man habe zu wenig üben können, die Verletzungsgefahr bei den Vorführungen sei zu groß. Als Hallensport sei es für die Turnabteilung aufgrund der zahlreichen Auflagen in den letzten zwei Jahren am schwierigsten gewesen, ihre Angebote durchzuführen. Jetzt aber gäbe es einen gewissen Lichtblick und Planungen für erste Gauwettbewerbe.

Finanzielle Situation positiv

Auch der Hallensport Tischtennis hatte mit Auflagen zu kämpfen, so Peter Vordermayer. Man suche dringend Nachwuchs, vor allem auch Jungen, damit man mittelfristig wieder eine gute Mannschaft aufbauen kann.

Einfacher hatten es die Feld-Tennisspieler mit ihrem Einzel- und Freizeitsport, meinte Erwin Prechtl. Mit 206 Mitgliedern, davon 60 unter 20 Jahren sei man zukunftsorientiert und gut aufgestellt. Prechtl bedankte sich bei der Vereinsleitung für die Unterstützung bei der Sanierung des Tennisstüberls und lud die Anwesenden zu einem Besuch dort ein.  

Die finanzielle Situation stellte Kassierin Stefanie Lindner kurz vor. Aufgrund der geringeren Ausgaben und der erhöhten Zuschüsse infolge der Pandemie stellt sich die Situation positiv dar. Die Kassenrevisorinnen Sarah Hinterreiter und Emily Kast hatten die Kasse geprüft. Beanstandungen gab es keine, so dass Kassierin und Vorstandschaft einstimmig entlastet wurden.  

Die Abschlussworte gehörten dem 1. Bürgermeister Thomas Gasser. Normalität in den Alltag bringen sei die Devise der Stunde. Der TSV zeige, wie das gehen kann, trotz der schlimmen Zeiten, in denen wir leben. Aber helfen könne nur der, dem es selber gut geht. In diesem Sinne, wünschte er dem Verein wieder einen normalen Vereinsalltag, viele sportliche Erfolge und gute Entscheidungen und bedankte sich bei allen für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz.

kon

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