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Finanzierung wird zum großen Problem

Trachtenverein D‘Raschenberger will neue Wege gehen: Mobile Bühne für spontane Auftritte

Beim Frühlingsfest zu Fronleichnam zeigte die Kindergruppe ihr Können.
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Beim Frühlingsfest zu Fronleichnam zeigte die Kindergruppe ihr Können.

Die Auftritte der Kinder- Jugend- und Aktivengruppen des Trachtenvereins D’Raschenberger sind für die Zuschauer immer ein besonderes Erlebnis und werden mit viel Applaus belohnt. So auch vor Kurzem, als die Jugendgruppe beim Festabend zur 50-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Teisendorf und Bétète die vielen Gäste im Saal der Alten Post mit ihren Darbietungen begeisterte.

Teisendorf – Über Nachwuchs kann sich der Verein nicht beklagen, auch gibt es genügend Trachtlerinnen und Trachtler, die sich mit viel Engagement um den Kinder- und Jugendlichennachwuchs kümmern. Für die circa 35 Mädchen und Buben zwischen fünf und elf Jahren sind dies Franz Mader, Hans Willberger, Christine Wolfgruber und Elisabeth Hogger jun..

Stefan Schönsmaul, Andreas Diener , Marlena Klinger und Katharina Hogger stehen dem Verein für die Betreuung der rund 30 Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren zur Verfügung. Die Aktivengruppe besteht zur Zeit aus 19 Dirndl und 19 Buam, die zwischen 16 und circa 30 Jahre alt sind. All diese Gruppen proben fleißig, damit das Tanzen, Plattln und Drahn perfekt klappt. Und natürlich möchten sie das, was sie gelernt haben, auch gerne der Öffentlichkeit vorstellen, denn erst dann macht es richtig Spaß.

Veranstaltungen in Innenbereichen zuletzt kaum möglich

Die Gelegenheiten dazu sind aber recht selten. So gibt es beispielsweise die früher bei den Touristen sehr beliebten Heimatabende in einem Saal in Teisendorf nicht mehr. Auch andere Veranstaltungen im Innenbereich waren in den letzten Jahren kaum möglich und sind auch für die Zukunft immer noch ungewiß. Deshalb versucht der Trachtenverein D’Raschenberger neue Wege zu gehen und verstärkt bei Freiluftveranstaltungen Auftrittsmöglichkeiten zu suchen.

Das ist gar nicht so einfach, denn zum einen will man ja gesehen werden und deshalb „erhöht“ auftreten und zum anderen braucht es einen festen Untergrund für die Aufführungen. Die Lösung wäre ein mobiler Bühnenanhänger, hydraulisch klappbar und mit TÜV-Zulassung. Damit wäre die Bühne mit wenig Arbeitskraft und ohne Einsatz von zusätzlichen Maschinen und Gerätschaften schnell aufzubauen. Und der Trachtlernachwuchs könnte ohne viel Aufwand und auch mal spontan an verschiedenen Orten seine Tänze und Plattler zeigen.

Hohe Kosten werden zum Problem

Der Knackpunkt für eine solche Einrichtung sind die Kosten, die auf circa 30.000 Euro geschätzt sind. Eine hübsche Summe, die der Verein allein nicht stemmen kann. Deshalb versucht man Mittel und Wege zu finden, um das Geld zumindest in Teilen aufzubringen über Spenden und Fördermittel aus dem Programm LEADER.

Eine Spendenaktion läuft derzeit noch bis Ende September bei der Sparkasse. Wer möchte kann dort gerne unter der Angabe „Projekt mobiler Bühnenanhänger“ seine Spende einzahlen. Insgesamt kann dort bis zu einem Betrag von 5000 Euro gespendet werden. Der erreichte Betrag wird dann von der Sparkasse verdoppelt. So könnten maximal 10.000 Euro zusammenkommen. Der Trachtenverein würde sich über jede Unterstützung freuen. Der nächste öffentliche Auftritt der Kindergruppe wird beim Hopfenzupferfest der Brauerei Wieinger am 9. September sein. Diesmal noch ohne mobile Bühne aber bestimmt schön und gekonnt.

kon

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