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Nach Corona-Zwangspause

Teisendorfer Musikkapelle meldet sich bei Osterkonzert beeindruckend zurück

Einmarsch der Musikkapelle
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Einmarsch der Musikkapelle

Nach einer langen, unfreiwilligen Unterbrechung wegen Corona, hat die Musikkapelle Teisendorf die Tradition der Osterkonzerte mit einem gelungenen Programm wieder aufgenommen.

Teisendorf – Unter dem Applaus der rund 300 Zuhörer, die am Ostersonntag (17. April) in den Teisendorfer Poststall gekommen waren, um sich endlich wieder an guter Blasmusik „live“ zu erfreuen, zogen die 40 Musikantinnen und Musikanten in den Saal. Mit dem flotten Marsch „Musik verbindet“ von Klaus Rustler, den Dirigent Helmut Nitzinger an den Anfang des Programms gesetzt hatte, versetzte die Musikkapelle ihre Zuhörer genau in die richtige Stimmung. 

Ein Stück und ein Titel, der nicht besser hätte passen können für diesen Abend und unsere nicht einfache Zeit, wo Freude und Miteinander stark gelitten haben und das Verbindende notwendig ist. Begrüßt wurden die vielen Zuhörer, darunter auch die beiden Bürgermeister Thomas Gasser und Georg Quentin sowie Bezirksrat Georg Wetzelsperger und Landrat a.D. Georg Grabner von Tobias Willberger, dem 1. Vorstand des Musikvereins.  „Es ist mir eine besondere Freude wieder mit voller Mannschaft auf der Bühne zu sitzen und vor einem vollen Saal zu spielen“, so Willberger, der dann noch eine Überraschung parat hatte. 

Er gratulierte dem im Saal anwesenden ehemaligen aktiven Musikanten Heini Graf zu seinem 75. Geburtstag, den dieser am Ostersamstag (16. April) gefeiert hat. Dann gehörte die Bühne abwechselnd den Musikanten und dem Ansager Josef Standl aus Surheim, der zwischen den Stücken lustige Verse vortrug und zum nächsten Stück überleitete.

Echt Böhmisch ging es im musikalischen Programm weiter mit den „Egerländer Erinnerungen“, einer Polka die Berthold Schick in Erinnerung an seine aktive Zeit als Musiker bei Ernst Mosch und seinen Egerländer Musikanten geschrieben hat. Die Egerländer waren dann auch noch quasi „im Original“ zu hören, wenn auch nur, was den Komponisten betraf. Mit Ernst Moschs wohlbekanntem Egerländer Musikantenmarsch begann nämlich der zweite Teil des Konzertes, mit der daran anschließenden „Herz Sprache Polka“ von Peter Laib wurde es nochmal richtig „böhmisch-egerländisch“ flott. Begeisternd in Komposition und Vortrag, wenn auch in anderem Sound waren auch die „Schankburschenpolka“ von Maximilian Obermüller und die Polka „Wir sind wir“ des Kärntner Komponisten Peter Leitner. 

Der Komponist Alexander Stütz war mit gleich zwei Walzern vertreten. „Ewig vereint“ ist ein Stück, dass zuerst für eine 7er Besetzung geschrieben und nach dem großen Erfolg für Blasmusik arrangiert wurde. „Dieser Moment, wenn…“ aus Fantasie Musik wird, hat Stütz in dem zweiten aufgeführten Stück festhalten wollen. Die Musikkapelle Teisendorf bewies bei beiden Stücken mit ihrem Vortrag, wie einfühlsam Blasmusik sein kann. Dies gilt auch für das gefühlvolle Stück  „Machs guat“ von Daniel Barth, mit dem man den ersten Teil des Konzertes ausklingen ließ. 

Mit dem berühmten Tiroler Adler Marsch des österreichischen Kapellmeisters, Dirigenten und Komponisten Rudolf Achleitner ging der offizielle Teil des Programms zu Ende. Die Zuhörer bedankten sich bei der Musikkapelle Teisendorf mit langanhaltendem Applaus. Über zwei Zugaben durften sie sich dann noch freuen dürfen. Mit der „Kuschel-Polka“ und der Polka „Im Wäldchen“ kam noch einmal richtig Schwung auf. 

Es war ein durchwegs gelungener Abend, an dem mit jedem der vorgetragenen Stücke der Zusammenhalt und das hervorragende Zusammenspiel innerhalb der Teisendorfer Musikkapelle erfahrbar wurden und der Funke zwischen Zuhörern und Musikanten von Beginn an übergesprungen ist. Es war ein großer Schritt in Richtung Normalität, ganz im Sinne des Titel des Eingangsstücks „Musik verbindet“. 

kon

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