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Alle Blicke schon auf Gaufest 2023 gerichtet

Nach zwei Jahren Unterbrechung: Trachtenverein GTEV D‘Raschenberger feiern 115. Trachtenjahrtag

Bei der Jahresversammlung im Poststall kamen zahlreiche Gäste zusammen.
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Bei der Jahresversammlung im Poststall kamen zahlreiche Gäste zusammen.

Nach zwei Jahren Unterbrechung konnte der Trachtenverein GTEV D’Raschenberger seinen Trachtenjahrtag wieder in gewohnt großem Rahmen im Teisendorfer Poststall feiern.

Teisendorf – Begonnen hatte der Tag mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Andreas. Unter den Klängen der Teisendorfer Musikkapelle sind die Trachtler vom Poststall durch die Marktstrasse zur Kirche gezogen, bestaunt von vielen Zuschauern. Trachtenjahrtag sei immer etwas Besonderes, so Pfarrer Martin Klein, der den Gottesdienst zelebrierte. Man wolle danken für all das Gute im abgelaufenen Jahr, Gott um Unterstützung bitten für die Zukunft und der verstorbenen Mitglieder gedenken. Die Trachtler seien ein Sinnbild für die Geschichte und Tradition in der Gemeinde und für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Wichtig sei, dass sie nicht verstaubt daher kommen, sondern die Traditionen und den Glauben in die Welt von heute tragen, so Klein in seiner Predigt. Beim Gottesdienst spielte die Musikkapelle Teisendorf

Viele Gäste, darunter auch Bürgermeister Gasser

Bei der anschließenden Jahresversammlung im Poststall begrüßte Vorstand Hans Diener die vielen Gäste. Darunter Bürgermeister Thomas Gasser, Bezirksrat Georg Wetzelsperger, Gemeinderat Gernot DaxerAltlandrat Georg Grabner, den Vorstand des Teisendorfer Musikvereins Tobias Willberger sowie den Bezirksleiter des Bezirksmusikverbands Chiem-Rupertigau Thomas Egger. Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Ursula Diener, Robert Seeböck, Matthias Haslberger, Marianne Prutzer, Rita Hiebl, Richard Godl, Monsignore Karl Ellmann, Hans Brochenberger und Heini Burghartswieser. 

Teilnahme am 132. Gautrachtenfest in Bad Endorf

Auf die Aktivitäten der letzten zwölf Monate ging die Chronistin Veronika Gruber in ihrem ausführlichen Bericht ein. Einer der Höhepunkte des Jahres war die Teilnahme am 132. Gautrachtenfest in Bad Endorf, am Gaufestsonntag begleitet von der Musikkapelle Teisendorf. Zudem habe man bei Trachtenfesten in Aufham, Fridolfing und Ainring teilgenommen. Im März dieses Jahres konnten die regulären Proben wieder aufgenommen werden. Die Kinder- und Jugendgruppen konnten bei verschiedenen Auftritten die Zuschauer begeistern.

Besonders hervorzuheben seien die Aufritte der Kindergruppe im Seniorenheim, die den dortigen Bewohnerinnen und Bewohnern immer große Freude bereiten. Der Trachtenverein hat sich wieder am kirchlichen und Vereinsleben in der Gemeinde aktiv eingebracht, so zu Pfingsten, Fronleichnam, beim Leonhardiritt in Holzhausen oder den Teisendorfer Friedensgebeten. Das von den Trachtlern nach der Prozession zu Fronleichnam organisierte Gartenfest konnte wieder wie gewohnt stattfinden und war sehr gut besucht. Auch der gesellige Teil des Vereinslebens ist wieder aufgeblüht, mit Gemeinschaftsgrillen, Wanderungen, Golfen, Fussballturnier oder Schlittenfahrten der Kinder und anderem mehr.

Zahlreiche Erfolge im Plattln und Dirndldrahn

Wegen schlechten Wetters wurde der Maibaum diesmal mit mechanischer Hilfe aufgestellt, ohne große Festivitäten. Zahlreiche Erfolge hatten die Teisendorfer Trachtler bei den verschiedenen Wettbewerben im Plattln und Dirndldrahn zu verzeichnen. Dies freute auch 1. Vorstand Hans Diener. Nicht nur die guten Platzierungen, sondern auch die große Zahl an Teilnehmern aus dem Teisendorfer Verein, die mitmachen, seien hervorzuheben, so Diener in seinem Bericht. Die „Raschenberger“ hätten aktuell drei Vertreter in der Gaugruppe und drei in der Gaujugendgruppe.

Die sei eine aussergewöhnlich positive Situation, die ein Ergebnis der sehr guten Arbeit der Kinder- und Jugendleiter im Verein ist. Diener stellte auch das Projekt „mobile Bühne“ vor, wo man nach weitgehender Sicherung der Finanzierung jetzt den Bauauftrag erteilt habe. Der Dank des Vorstands ging an die Kinder- und Jugendleiter, die Probenspieler, Fahnenabordnung, Eltern, Kinder, Jugendliche und Aktive, die den Verein lebendig halten. Der Vorstand bedankte sich auch bei der Teisendorfer Musikkapelle und der Gemeinde für jegliche Unterstützung.

Wie sehen die Finanzen aus?

Kassierin Martina Gruber berichtete zur finanziellen Situation des Vereins. Man habe das letzte Jahr mit einem leichten Minus abgeschlossen, weil schon erste Ausgaben für das Gaufest 2023 getätigt worden seien. Die Kassenprüfer Sylvester Schmölz und Hermann Seeböck hatten die Kasse geprüft. Die Kassenführung sei einwandfrei gewesen, es gäbe keine Beanstandungen, daher schlugen sie der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft vor. Diese wurde einstimmig gewährt. 

Alle Blicke auf Gaufest 2023 gerichtet

Das Gaufest 2023 ist inzwischen das beherrschende Thema beim Trachtenverein d’Raschenberger. Festleiter Hans Hogger stellte der Versammlung das Festprogramm im Detail vor und bat um die Unterstützung und Mitarbeit aller Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde. „Macht Werbung für unser Fest, fragt die Leute, wer mithelfen möchte. Gemeinsam werden wir etwas Großartiges auf die Beine stellen und zusammen feiern“, so Hogger in seiner Ansprache. Der Festleiter bat, die aufliegenden Helferzettel auszufüllen und auch an andere Interessierte in der Gemeinde weiterzugeben, damit sich jeder eintragen kann, der helfen möchte. Die Zettel liegen auch im Top-Getränkemarkt auf. Zudem wies er auf den Infoabend für die gesamte Bevölkerung am 27. Januar im Poststall hin, wo weitere Details zum Fest bekannt gegeben werden.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten der Versammlung zeigten die Kinder- und Jugendgruppe sowie die Aktiven mit Tänzen und Plattlern ihr großartiges Können. 

kon

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