Langsames Fahren führt zum Notarzt-Einsatz

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Teisendorf - Das gibt es auch nicht alle Tage: Ein Berliner (79) provozierte zwei Lastwagen-Fahrer so lange, bis es mitten auf der Autobahn zu einer handfesten Schlägerei kam.

Am Dienstag, 3. März, gegen 17.15 Uhr, befuhr ein 79-jähriger Berliner mit seinem Ford die A8 bei Anger in Richtung München. Hinter ihm fuhren zwei Sattelzüge, die von einem 38-jährigen Österreicher und einem 56-jährigen Bergener gelenkt wurden. Der Berliner fuhr mit 50-70 km/h vor den beiden Lkw und hinderte sie dabei mehrfach am Überholvorgang, indem er immer den Fahrstreifen vor den Lastwagen wechselte. Der Grund dafür ist auch nach Zeugenaussagen noch unerklärlich.

Schließlich gelang es den Kraftfahrern doch am Ford vorbeizukommen und der Bergener bewegte den Berliner dazu, am Seitenstreifen auf Höhe Fuchssteig anzuhalten. Der Bergner wollte eigentlich nur wissen, was der Grund für das nötigende Fahrverhalten sei. Dabei wurde er aber dann zuerst von dem Berliner zurück geschubst und ohne Vorwarnung ins Gesicht geschlagen. Aus Reflex schlug der Bergner dem Berliner unmittelbar ebenfalls ins Gesicht, wobei dieser stürzte und sich einen Bruch zuzog. Der Bergner wurde dabei an der Oberlippe verletzt.

Schlägerei auf der Autobahn

Eine zufällig vor Ort passierende Streife der österreichischen Polizei und ein 29-jähriger Rettungssanitäter aus Neu-Ulm übernahmen die Erstversorgung und die Absicherung der Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen. Der Berliner wurde dann mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht.

Pressemeldung VPI Traunstein

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