Teststraße in Teisendorf

Landrat und Bürgermeister informieren sich an mobiler Teststation

Landrat Bernhard Kern (rechts) und Bürgermeister Thomas Gasser (links) mit Mitgliedern des Teasm 21Dx, dass die Teststation in Teisendorf betrieben hat.
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Landrat Bernhard Kern (rechts) und Bürgermeister Thomas Gasser (links) mit Mitgliedern des Teasm 21Dx, dass die Teststation in Teisendorf betrieben hat.

Zufrieden mit der Akzeptanz der mobilen Corona-Teststation in Teisendorf zeigten sich Landrat Bernhard Kern und Bürgermeister Thomas Gasser, bei einem vor Ort Besuch gegen Ende des Testnachmittags.

Teisendorf - Als kleine Stärkung und Dank für die gute Arbeit hatten sie für die Mitglieder des Testteams Bayerische Brezen vom Teisendorfer Marktbäcker und Mozartkugeln aus Bad Reichenhall mitgebracht.

Weil in Teisendorf die Inzidenz seit mehreren Wochen im Landkreisvergleich anhaltend hoch ist, kam das Mobile Testteam der Regierung von Oberbayern auf Veranlassung des Landratsamtes vor Ort, um die Abstriche für PCR-Tests zu entnehmen.

Rund 200 Personen aus Teisendorf und Umgebung haben von dem Angebot Gebrauch gemacht. Es war nach Berchtesgaden am vorigen Wochenende, wo kostenlose Schnelltests möglich waren, die zweite Aktion dieser Art im Landkreis. Landrat Kern zeigte sich mit der Akzeptanz und dem Ablauf zufrieden. „Wir haben leider Auffälligkeiten in verschiedenen Gemeinden unseres Landkreises, darunter auch in Teisendorf. Um das Infektionsgeschehen zu unterbrechen, gehen wir genau dort hin und suchen nach „versteckten Fällen“. Wir testen nicht zuviel, wir agieren proaktiv, das ist wichtig, sonst kommen wir nie von den hohen Inzidenzen im Berchtesgadener Land runter“.

Das Angebot der Regierungspräsidentin von Oberbayern Maria Els und des Bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek, zur Unterstützung durch das mobile Impfteam der Regierung von Oberbayern habe man gern angenommen, denn im Landkreis würden die Testteams trotz des großen Einsatzes Ehrenamtlicher an ihre Grenzen kommen. In Teisendorf hätten sich überdurchschnittlich viele ältere Menschen testen lassen, berichteten die Teammitarbeiter den beiden Kommunalpolitikern. Entsprechend gering war daher auch der Einsatz digitaler Medien bei der Anmeldung und Registrierung. Hier habe man fachkundige online - Unterstützung angeboten, um den üblichen Ablauf sicherzustellen.

Eine Besonderheit auf die Bürgermeister Gasser hinwies, war der Standort der Teststraße. Er war nicht zur Anfahrt mit dem Auto angelegt, sondern gut zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar. Natürlich konnte man in der Nähe parken, aber man musste nicht zwingend mit dem Auto zur Teststraße kommen. Gerade dies sei aber gut angenommen worden und habe sich nicht als nachteilig erwiesen, so der Rathauschef.

Gasser bedankte sich bei dem Landrat für den Einsatz des mobilen Testteams in seiner Gemeinde, wenn auch der Anlass ärgerlich ist. „Natürlich ist es nicht lustig, wenn man als Gemeinde wegen hoher Inzidenzzahlen im Mittelpunkt steht. Das jetzt deshalb auch die Schulen und Kindergärten wieder schließen müssen, gibt dem Ganzen noch eine andere, sehr ärgerliche Dimension, weil unsere Kinder das unvernünftige Verhalten Weniger ausbaden müssen“. Auch Landrat Kern appellierte eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Berchtesgadener Land. „Bitte schränken Sie die privaten Treffen ein. Das gilt auch innerhalb der Großfamilien. Sonst bekommen wir das Infektionsgeschehen nicht in den Griff, mit allen unangenehmen Folgen für uns alle.“

kon

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