Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Teisendorf startet eines von mehreren Projekten zur Biodiversität

„Insekten brauchen etwas Unordnung“ - Elf Gemeinden tun sich zusammen

Mehr Natur und Blühpflanzen auf kommunalen Flächen. Landkreisübergreifendes Ökologisches Pflegekonzept für Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel startet.

v.l.: Thomas Gasser (Bürgermeister Teisendorf), Ministerin Michaela Kani- ber, Marlene Berger-Stöckl (Projektmanagerin Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel) sowie Bernhard Baumgartner aus Teisendorf und Sepp Helminger aus Tittmoning (Bauhofmitarbeiter die das Pflegekonzept künftig umsetzen)

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Teisendorf - Das Thema Biodiversität geht jeden an. Um ihre kommunalen Flächen künftig insektenfreundlicher zu pflegen, haben sich elf Gemeinden aus der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel und den drei Lokalen LEADER-Aktionsgruppen Traun Alz Salzach, Berchtesgadener Entwicklungsforum und Chiemgauer Seenplatte zusammengetan.

Gemeinsam haben sie dazu ein Ökologisches Pflegekonzept entwickeln lassen. Die Gemeinde Teisendorf hat nun als erste der Gemeinden die Umsetzung des Konzepts gestartet. „Mit diesem beispielhaften landkreisübergreifenden Projekt werden Ihre Gemeinden nun in Zukunft mehr Natur auf ihren Flächen wagen.

Damit nehmen die Gemeinden und ihre Bürger ihre Verantwortung für mehr Biodiversität wahr. Das heißt aber auch, dass nach landläufigem Verständnis nicht mehr alles so top gepflegt aussieht, denn Insekten brauchen etwas Unordnung“, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bei der Auftaktveranstaltung am Freitag. Insgesamt werden damit rund 6.000 kommunale Grundstücke künftig naturnaher gepflegt.

Das Ökologische Pflegekonzept für kommunale Flächen ist ein Kooperationsprojekt des EU-Programms LEADER, das mit rund 123.000 Euro vom Landwirtschaftsministerium gefördert wird. Auch der Bayerische Naturschutzfonds beteiligt sich mit rund 60.000 Euro an der Finanzierung. Umgesetzt werden muss das Konzept von den Bauhöfen und deren Mitarbeiter sowie kooperierenden Landwirten.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative der Öko-Modellregion Waginger See-Rupertiwinkel. „Ich freue mich, dass die Öko-Modellregion so erfolgreich arbeitet. Sie ist seit mehr als sieben Jahren aktiv und hat schon eine Vielzahl toller Projekte umgesetzt. Damit ist der ökologische Landbau, die Natur und die Region gestärkt worden“, so Kaniber.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Rubriklistenbild: © Judith Schmidhuber / StMELF honorarfrei.

Kommentare