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Jugendtreff und regionale Offene Behindertenarbeit

Insektenhotel und Nisthilfen für Wildbienen im Teisendorfer Eichelgarten

Bei der Aufstellung des Insektenhotels: (v.l.n.r.): Andreas Rehrl. Melanie Jäckel, Lukas Würnstl (nur Kopf), Felix Gasser, Michel Öhlschuster, Linus Rogl.
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Bei der Aufstellung des Insektenhotels: (v.l.n.r.): Andreas Rehrl, Melanie Jäckel, Lukas Würnstl (nur Kopf), Felix Gasser, Michel Öhlschuster, Linus Rogl.

Im vergangenen Sommer haben Jugendliche vom Jugendtreff Teisendorf und Bewohner der Lebenshilfe Berchtesgadener Land gemeinsam Nisthilfen für Wildbienen angefertigt. 

Teisendorf – Es war der Beginn der Zusammenarbeit auf Projektbasis zwischen den beiden Einrichtungen, angestoßen von Andreas Gröbner, dem Leiter des Teisendorfer Jugendtreffs und Maria Eisl, Mitarbeiterin der regionalen Offenen Behindertenarbeit (rOBA) der Lebenshilfe BGL. Die zu Nisthilfen umfunktionierten Strangfalzziegel wurden jetzt in ein „Insektenhotel“ integriert, als „Zimmer“ für die Wildbienen im Eichelgarten.

Für andere Insekten wurden weitere Naturmaterialien wie Holz, Schilf oder Fichtenzapfen in das Hotel eingearbeitet, wo sie unterschlüpfen und sich wohlfühlen können. Zusammengehalten werden alle „Zimmer“ von einem Holzrahmen, in Form eines richtigen Hauses mit Dach und Wänden. Am vergangenen Samstag (12. März) wurde das Hotel im Teisendorfer Eichelgarten aufgestellt. Bei schönstem Vorfrühlingswetter hatten sich dort Jugendliche vom Jugendtreff mit dem Leiter Andreas Gröbner und von der Lebenshilfe BGL die rOBA-Beiräte Melanie Jäckel und Andreas Rehrl, zusammen mit Maria Eisl eingestellt.

Gekommen war auch Gemeinderat und Jugendreferent Felix Gasser, der die Grüße von Bürgermeisetr Thomas Gasser überbrachte. Der Rathauschef hat aus dienstlichen Gründen leider absagen müssen. „Ich bin froh, das wir dieses Projekt mit dem heutigen Tag noch zu Ende bringen können“, so Maria Eisl, die sich in Kürze beruflich verändern und die Lebenshilfe verlassen wird.  

Vor dem Aufstellen hat Lukas Würnstl mit einer Bohrmaschine noch Löcher in die Holzstücke gebohrt, in die die Insekten hineinschlupfen können. Mit vereinten Kräften wurde dann die Tafel an einem bereits in die Erde eingelassenen und festbetonierten Halter aus Eisen befestigt. In Kürze soll noch eine Schautafel angebracht werden mit Hinweisen auf das Projekt. Sie soll sich im Design an den im Eichelgarten bereits vorhandenen Schautafeln orientieren. 

Nach vollbrachter Arbeit blieb man noch bei einer kleinen Brotzeit gemütlich zusammen. Man war sich einig, dass auch in Zukunft gemeinsame Projekte von Jugendtreff und Lebenshilfe angegangen werden sollen, denn alle hatten ihre Freude daran. Laut Andreas Gröbner soll das auch nur der Anfang der Aktivitäten des Jugendtreffs im Eichelgarten sein. „Wir möchten uns als Jugendtreff im Rahmen unserer zeitlichen Möglichkeiten hier verstärkt einbringen, um das Teisendorfer Kleinod Eichelgarten mit zu pflegen und zu erhalten“, meinte er. Das Insektenhotel soll schließlich keine Eintagsfliege sein. 

kon

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