Die Maßnahmen im Überblick

Hochwasserschutz an Oberteisendorfer Ache verbessert

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Saniertes Gerinne der Oberteisendorfer Ache

Oberteisendorf - An der Oberteisendorfer Ache wurde der Hochwasserschutz verbessert. Was im Detail umgesetzt wurde: 

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Im Juni wurde ein weiterer Teilabschnitt der Oberteisendorfer Ache oberhalb des Ortsteils Achtal von größeren Anlandungen und schädlichen Gehölzen freigeräumt. Damit kann Hochwasser in diesem verbauten Wildbach wieder deutlich besser abfließen. Die Oberteisendorfer Ache, ein stark geschiebeführendes Gewässer, wurde in mehreren Abschnitten nach dem großen Hochwasser 1945 ausgebaut wodurch seither die Bebauung im Achtal und in Oberteisendorf vor einem vergleichbaren Hochwasser geschützt war. In den letzten Jahren haben sich im Gewässerbett größere Ablagerungen von Kies, Laub und Holz gebildet. Diese Abflusshindernisse wurden nun beseitigt.

Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein ist für die Unterhaltung von ausgebauten Wildbächen zuständig und hat daher die Arbeiten mit seiner Flussmeisterstelle Pi- ding übernommen. Über den Zeitraum der Maßnahme waren ein großer Bagger und Dumper im Einsatz, die mehr als 1000 Kubikmeter Material aus dem Gewässer entfernten. Im Bachgerinne wurde dazu eine ca. 300 Meter lange Baustraße errichtet, da die Zugänglichkeit zum ausgebauten Gerinne nicht durchgehend möglich war. 


In schwer zugänglichen Bachabschnitten kam ein Schreitbagger zum Einsatz. Das angelandete Material wurde von den Böschungen und aus der Sohle herausgenommen und die Verbauungen wieder freigelegt. Danach konnten die Fachleute des Wasserwirtschaftsamtes diese auf Schäden kontrollieren. Die solide Bauweise aus früherer Zeit hat sich bewährt, denn größere Schäden waren nicht festzustellen. Die Gewässersohle wurde entlandet und zusätzlich durch verschiedene Strukturelemente wie Steingruppen oder Fischunterstände und punktuelle Tiefenstrukturen der Lebensraum für Wasserlebewesen verbessert.

Auch durch den Umbau von einigen bisher nicht durchgängigen Querbauwerke in sog. Sohlrampen konnte die Durchgängigkeit abschnittsweise hergestellt werden. In den Folgejahren werden weiter Abschnitte in gleicher Weise saniert.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein

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