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Fahrradfahrer und Fußgänger können aufatmen

Endlich sicher über die Straße: Happy End für neuen Rad- und Fußweg bei Teisendorf

Die Freude über den fertigen Geh- und Radweg ist groß.
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Freuten sich über den fertiggestellten Geh- und Radweg: (v.l.n.r.): Michael Daxenberger (Firma Swietelsky), Martin Bambach (Straßenbauamt), 3, Bürgermeister Georg Quentin, Marianna Baumgartner (Bauamt Teisendorf), Johannes Bauer (Firma Swietelsky), Gerhard Kern (Straßenbauamt).

Mit dem neuen Fußgänger- und Fahrradweg geht für die Bewohner von Oberteisendorf und Achthal ein langersehnter Wunsch in Erfüllung. Die Marktgemeinde freut sich über die sichere Verbindung der Ortschaften, auch wenn der Weg bis zum Bau nicht ganz reibungslos verlief.

Teisendorf – Auf einer Gesamtlänge von circa einem Kilometer zieht sich jetzt entlang der Staatsstraße 2102 ein neuer Geh- und Radweg von Oberteisendorf nach Achthal. Damit geht ein langgehegter Wunsch der Bürgerinnen und Bürger der beiden Gemeindeteile, aber auch der gesamten Marktgemeinde in Erfüllung zu einer sicheren Verbindung auch ohne Auto.

Kürzlich erfolgte die Abnahme durch Vertreter des Staatlichen Bauamtes Traunstein, der Marktgemeinde Teisendorf und der ausführenden Firma Swietelsky. „Jetzt haben wir es endlich geschafft und sind sehr froh darüber“, meinte Martin Bambach. Projekte wie dieses würden zeigen, dass man bei Straßenbaumaßnahmen oft einen langen Atem braucht.

Baudirektor Martin Bambach ist als Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt für das Gebiet zuständig ist, zu dem auch Teisendorf gehört und weiß wovon er spricht. Er betonte ausdrücklich, dass die Initiative für diesen Radweg vor vielen Jahren von der Gemeinde ausgegangen ist. Diese hat in eigener Zuständigkeit den Grunderwerb durchgeführt.

Kompromisse bei Grundstücksverhandlungen nötig

Die Grundstückverhandlungen seien nicht einfach gewesen, auch Kompromisse mussten gemacht werden, betonte 3. Bürgermeister Georg Quentin, der bei der Abnahme seitens der Gemeinde dabei war. Quentin erinnerte an die lange Vorgeschichte des neuen Weges, die vor vielen Jahren ihren Anfang hatte, in Verbindung mit den Plänen zum Bau der dann doch nicht realisierten Umfahrung von Oberteisendorf.

Auch die Pläne zur dringend notwendigen Ertüchtigung der Kumpfmühlbrücke gab es schon länger, man habe aber mit der Umsetzung der Maßnahme gewartet, bis die Entscheidung zum Bau des Radweges endgültig gefallen war, ergänzte Martin Bambach. Nach der Erneuerung der Kumpfmühlbrücke im Jahr 2020 wurde die Staatsstraße in ihrer Linienführung auf etwa 260 Meter angepasst, um den Verkehrsfluß zu optimieren.

Außerdem wurde der Geh- und Radweg am Ortseingang von Oberteisendorf in einen gemeindlichen Gehweg überführt und auf etwa 250 Metern entlang der Staatsstraße 2102 neu errichtet. Auch diese Maßnahmen waren zwingend erforderlich und tragen wesentlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei, weiß Stefan Schillinger vom Bauamt der Marktgemeinde.

Kosten in Höhe von rund 750.000 Euro

Für die Maßnahmen innerorts ist die Gemeinde zuständig, außerorts die Straßenbauverwaltung des Freistaates Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Traunstein. Entsprechend werden auch die Gesamtkosten von rund 750.000 Euro aufgeteilt.

Die effektive Bauzeit für den Rad- und Gehweg betrug knapp fünf Monate, von Anfang März bis Ende Juli, erklärte Bauleiter Gerhard Kern vom Staatlichen Straßenbauamt. Die Breite des Geh- und Radweg beträgt circa 2,50 Meter, an die eine circa 1,5 Meter breite Entwässerungsmulde anschließt. Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Swietelsky Traunstein mit Tragschicht und Asphaltdeckschicht. Der Rad- und Gehweg endet im Achthal. Eine Weiterführung ist nicht geplant.

kon

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