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Generalversammlung der Neukirchener Trachtler blickt auf Trachtenjahr 2020 zurück

Teisendorfer Trachtler verzeichnen Minus: Corona macht sich auch in Vereinskasse bemerkbar

Mit Eifer bei der Sache: der Nachwuchs des Neukirchner Trachtenvereins
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Mit Eifer bei der Sache: der Nachwuchs des Neukirchner Trachtenvereins

Bei der Generalversammlung blickt der GTEV D’Schwarzenberger Neukirchen auf das Trachtenjahr 2020 zurück. Nur 38 Termine sind deutlich weniger als sonst, auch die Vereinskasse bekommt das zu spüren. In den schwierigen Zeiten merken die 318 Mitglieder wie wichtig Zusammenkünfte und die Gemeinschaft sind.

Teisendorf - Mit dem Schwazei-Plattler vorgetragen von der Jugendgruppe und den Aktiven begann die 101. Generalversammlung des GTEV D’Schwarzenberger Neukirchen diesmal besonders schwungvoll. „Es ist in diesem Jahr eine etwas andere Generalversammlung“ begrüßte der erste Vorstand Michael Lindner jun. die Vereinsmitglieder im Festsaal Neukirchen.

Mit mehreren Auftritten der Kinder- und Jugendgruppe sowie der Aktiven wolle man die Versammlung nicht nur informativ, sondern auch abwechslungsreich und unterhaltsam gestalten. Die Proben hätten wieder begonnen und es sei wichtig, dass der Nachwuchs sein Können auch vor Publikum zeigen kann.

Generalversammlung des GTEV D’Schwarzenberger Neukirchen

Mit Eifer bei der Sache: der Nachwuchs des Neukirchner Trachtenvereins
Mit Eifer bei der Sache: der Nachwuchs des Neukirchner Trachtenvereins © kon
Die Kindergruppe des Neukirchner Trachtenvereins.
Die Kindergruppe des Neukirchner Trachtenvereins. © kon
Dank Jugendleiter: Die Jugendlichen bedankten sich bei den ehemaligen Jugendleitern Hans und Hannelore Enzinger.
Dank Jugendleiter: Die Jugendlichen bedankten sich bei den ehemaligen Jugendleitern Hans und Hannelore Enzinger. © kon
Sternentanz Aktive: Die Aktiven zeigten einen gelungenen Sternentanz.
Sternentanz Aktive: Die Aktiven zeigten einen gelungenen Sternentanz. © kon
Musikanten: (v.l.n.r.): Franziska Wellinger, Michael Lindner jun., Hermann Vachenauer.
Musikanten: (v.l.n.r.): Franziska Wellinger, Michael Lindner jun., Hermann Vachenauer. © kon
Vorstand Michael Lindner jun. begrüßt die Teilnehmer
Vorstand Michael Lindner jun. begrüßt die Teilnehmer © kon

Weil alle sonstigen Auftritte und Wettbewerbe nach wie vor ausfallen, habe man dieses Format gewählt. Während der Versammlung wurden zahlreiche Ehrungen für langjährige und verdiente Vereinsmitglieder vorgenommen. Feierlich verabschiedet wurden die Ausschussmitglieder, die bei den Vorstandswahlen im Januar 2020 ausgeschieden sind. Es waren dies Irmgard Lindner, Anita Wagner, Hannelore Enzinger, Albrecht Zollhauser, Kurt Gastager, Hans Enzinger. Michael Lindner sen. sowie Hermann Vachenauer.

Als Dank für die Verdienste um den Trachtenverein überreichten die amtierenden Vorstände Michael Lindner jun. und Martin Enzinger jedem ein kleines Präsent. Auch die alte Fahnenabordnung mit Sebastian Zollhauser, Tom Gastager und Martin Enzinger wurde mit einem Geschenk verabschiedet.

Zuerst aber begrüßte Vorstand Michael Lindner jun. die Gäste, vor allem den Gebietsvertreter Hans Hogger, den Ehrenvorstand Martin Reitschuh mit Frau, alle Ehrenmitglieder, die Fahnenmutter Maria Vachenauer, die Vorstände der Ortsvereine, Gemeinderat Bernhard Reitschuh sowie Pfarrer Martin Klein, der später dazu kam.

Der Verein hat aktuell 319 Mitglieder, so Lindner in seinem Rechenschaftsbericht. Im abgelaufenen Jahr wurden sieben Mitglieder neu aufgenommen, drei sind ausgetreten und sechs verstorben. Der Verstorbenen wurde mit einer kurzen Schweigeminute gedacht.

Im Trachtenjahr 2020 haben nur 38 Termine angestanden, deutlich weniger als in normalen Jahren. Dazu zählten diverse Besprechungen in kleinem Kreis, Geburtstagsgratulationen oder Teilnahmen an Beerdigungen von Vereinsmitgliedern. Den Trachtenjahrtag am 6. September hob Lindner besonders hervor. In einem von Vorschriften und Verboten geprägten Vereinsjahr, konnte man „an dem Dog endlich amoi wieder mit dem guadn Gwand Kirche gehen und nachher lustig beinander sei“, so Lindner.

Geht es nach den Trachtlern, so soll auch in diesem Jahr am 5. September der Jahrtag wieder stattfinden. Weitere Veranstaltungen werden kurzfristig bekannt gemacht. Kassier Bernhard Reitschuh berichtete über die finanzielle Situation des Vereins. Durch den Wegfall der meisten Veranstaltungen habe man im letzten Jahr bei den Finanzen ein Minus verzeichnen müssen.

Auch für dieses Jahr befürchtet er eine ähnliche Entwicklung. Dank des erfreulichen Gewinns beim Trachtenfest 2019 und des positiven Kontostands vor dem Lockdown steht der Verein finanziell aber immer noch gut da. Dennoch hofft man, dass in diesem Jahr noch die eine oder andere Aktion möglich sein wird, um die Kasse aufzufrischen.

Nach Prüfung der Kassenvorgänge bescheinigten die beiden Kassenprüferinnen Anita Wagner und Marianne Aschauer dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung und baten um Entlastung der Vorstandschaft. Diese wurde von der Versammlung einstimmig gewährt. Die Anzahl der Aktiven ist leicht angestiegen auf jetzt 24, so 1. Vorplattler Florian Zollhauser in seinem Bericht.

Auch für die zwölf Dirndl und zwölf Buam war es eine schwierige Zeit, der man aber auch etwas Gutes abgewinnen konnte, nämlich die Erkenntnis wie wichtig die Zusammenkünfte und die Gemeinschaft sind, so Zollhauser. Die Aktivitäten seien auf ein Minimum reduziert gewesen, dennoch habe man versucht den Anschluß und die Kontakte auch mit Aktiven anderer Vereine nicht zu verlieren.

Zollhauser bedankte sich beim 2. Vorplattler Hermann Mühlberger, der 1. und 2. Vortänzerin Barbara Enzinger und Theresa Zollhauser und den Vereinsheimwirten Simon Enzinger und Thomas Gastager für jede Hilfe und Unterstützung. 25 Kinder- und Jugendliche, so 1. Jugendleiterin Barbara Aicher, bilden zur Zeit den Nachwuchs des Vereins.

Obwohl neun Kinder im letzten Jahr aufgehört haben, sind genau so viele wieder dazu gekommen, was erfreulich sei. Das Jahr sei bei den Proben durch die pandemiebedingten Unterbrechungen ein Auf und Ab gewesen, so Aicher. Im Freien und mit kleineren Gruppe hat man ab Juni versucht, die Proben wieder aufzunehmen, bis im November wieder Schluß war.

Die Lockerungen im August wurden für Ausflüge genutzt, um die Gemeinschaft zu fördern. Die Pläne für eine Gruppe, die Kinder zwischen drei und sechs Jahren an die bayerischen Bräuche, die Musik und Tänze heranführen soll, hat man vorerst verschoben. Aicher bedankte sich bei ihren Helfern Karin Hauser, Ludwig Schader und Andreas Zollhauser für die Mithilfe.

Aufgrund seines hohen Engagements wurde Andreas Zollhauser von ihr offiziell zum 2. Jugendgruppenleiter ernannt. Die Position war bei den Vorstandswahlen im Vorjahr noch nicht neu besetzt worden. Eine Überraschung hatten die Kinder- und Jugendgruppen für die langjährigen Jugendleiter Hans und Hannelore Enzinger vorbereitet, die 2020 ihre sehr erfolgreiche Jugendarbeit in neue Hände gelegt haben. Ihre ehemaligen Schützlinge hatten als Dank einen neuen Tanz einstudiert, den sie darboten und überreichten beiden ein kleines Geschenk.

Mit dem Kronentanz vorgetragen von der Jugendgruppe schloß die Generalversammlung und Kulturveranstaltung in einem. Die musikalische Begleitung der Veranstaltung hatten Hermann Vachenauer, Stefan Goggitsch, Michael Lindnder jun. (alle drei Ziach) und Franziska Wellinger (Harfe) übernommen. Anschließend war noch Zeit zum gemütlichen Beisammensein.

kon

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