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Bulldog- und Landmaschinenerhaltungsverein Teisendorf e.V.

Festabend mit Ehrung der Gründungsmitglieder: Bulldogfreunde feiern 25. Vereinsjubiläum

Diese sieben Gründungsmitglieder waren bei dem Festabend anwesend; (v.l.n.r.): Andreas Hölzl jun., Hilde Langwieder, Andreas Hölzl sen. (vorn), Johann Lebacher (hinten), Willi Langwieder, Josef Fritzenwenger, Josef Maier
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Diese sieben Gründungsmitglieder waren bei dem Festabend anwesend; (v.l.n.r.): Andreas Hölzl jun., Hilde Langwieder, Andreas Hölzl sen. (vorn), Johann Lebacher (hinten), Willi Langwieder, Josef Fritzenwenger, Josef Maier

Teisendorf - Mit einem Festabend haben die Bulldogfreunde die Gründung ihres Vereins vor 25 Jahren in froher Runde gefeiert. Besondere Ehrung erfuhren die Gründungsmitglieder, von denen sieben anwesend waren. Josef Fritzenwenger, Andreas Hölzl Junior und Senior, Hilde und Willi Langwieder, Johann Lebacher und Josef Maier hatten zusammen mit acht Gleichgesinnten im September 1995 den „Bulldog- und Landmaschinenerhaltungsverein Teisendorf e.V.“ ins Leben gerufen und damit auch den Grundstein für die inzwischen sehr erfolgreichen Bulldogtreffen in Mehring alle zwei Jahre am dritten Augustsonntag gelegt. 

„Nachgeholte“ Jubiläumsfeier wegen Corona

Wie Peter Lamminger, der amtierende 1. Vorstand in seiner Begrüßung der in Rückstetten zahlreich erschienen Mitglieder erwähnte, ist der Verein jetzt eigentlich bereits 26 Jahre alt. Corona hatte aber bisher ein Feiern unmöglich gemacht. So ganz sang- und klanglos wollte man diese wichtige Wegmarke im Vereinsleben aber nicht vorbeiziehen lassen, daher diese „nachgeholte“ Jubiläumsfeier. Ein besonderer Gruß galt den Bulldogfreunden aus Rottal am Inn, die eigens zu der Veranstaltung angereist waren, dem Ehrenvorstand Hans Mayer und seiner Frau Maria und dem langjährigen 2. Vorstand Wastl Kamml. Lamminger überbrachte auch die besten Glückwünsche für viele weitere gute Vereinsjahre von dem wegen anderweitiger Verpflichtungen entschuldigten Ersten Bürgermeister Thomas Gasser. 

Im August letzten Jahre habe man mit einer Andacht in Maria Tann bereits für die 25 Jahre unfallfreies Vereinsleben gedankt, so der 2. Vorstand Helmut Unterreiner in seiner Festrede. Unterreiner skizzierte den Weg „von der Idee zur Vereinsgründung“. Bereits beim Bulldogziehen in Diepoldstadt 1992 sei eine Gruppe Bulldog-Begeisterter aus Teisendorf und Umgebung auf die Idee gekommen, einen Verein zu gründen, der sich den Erhalt von Maschinen und Arbeitsweisen der früheren Landwirtchaft als Teil der Geschichte unseres Landes auf die Fahnen schreiben wollte. Es dauerte dann aber noch drei Jahre bis die Idee gereift war und es 1995 im Gasthaus Surberg zur Gründungsversammlung kam.

Zum 1. Vorstand wurde Gerda Fritzenwenger gewählt, ihr Stellvertreter wurde Anton Bauer jun., Schriftführerin Hilde Langwieder. Der Verein gab sich den Namen „Bulldog- und LandmaschinenerhaltungsvereinTeisendorf e.V.“. Dies weil die Vereinstreffen der „Bulldogs“ bei Gerda und Sepp Fritzenwenger in Helming stattfinden sollten. Dort gab es genügend Platz für die geplanten Aktivitäten. In kurzer Zeit schaffte es die Vorsitzende, den Verein in das Vereinsregister einzutragen und als gemeinnützig anerkennen zu lassen. Bereits knapp ein Jahr später fand am 17./18. August das erste Bulldogtreffen in Helming statt. Mit über 160 Traktoren aus nah und fern wurde es ein großer Erfolg.

Über 25 Jahre „Bulldog- und LandmaschinenerhaltungsvereinTeisendorf e.V.“

Der Anfang war gemacht! Seit der Gründung ist die Mitgliederzahl stetig gestiegen. Aktuell zählt der Verein 140 Mitglieder. Passend zum 25-jährigen Jubiläum hat der Vorstand eine Chronik als Fotobuch herausgebracht vorgestellt, in der wichtige Momente aus dem 25-jährigen Vereinsleben in Wort und Bild festgehalten sind. Den Ehrenmitgliedern, dem Ehrenvorstand sowie dem langjährigen zweiten Vorstand Wastl Kammerl wurde jeweils ein Exemplar der Chronik überreicht. Die weiteren Mitglieder können sie zu einem reduzierten Preis käuflich erwerben. 

Lebendig wurde die Vereinsgeschichte in den Erzählungen des Gründungsmitglieds Johann Lebacher und des langjährigen zweiten Vorstands Wastl Kamml. Anfangs sei er für sein großes Interesse an alten Bulldogs und landwirtschaftlichen Maschinen belächelt worden, so Johann (Hans) Lebacher in seinen Ausführungen. Das sei nicht nur ihm, sondern auch anderen so ergangen, die damals diesem Hobby frönten. Mit den ersten Treffen in Helming sei man zunehmend bekannt geworden und habe auch bei vielen Leuten das Interesse an den „landwirtschaftlichen Oldtimern“ geweckt. Dass es aber eine solche Erfolgsgeschichte werden würde, habe man anfangs nicht geglaubt, denn „von belächelt werden bis zur heutigen Anerkennung war es ein langer Weg“, so Lebacher weiter.

Wastl Kammer ging mehr auf die guten zwischenmenschlichen Beziehungen der Vereinsmitglieder ein. Als ein Highlight unter vielen erinnerte er an die Großglocknerfahrt mit fünf Bulldogs, wo man im Tunnel einen „richtigen Verkehrstau“ verursacht habe, der für die Bulldogfreunde trotz anderweitiger Befürchtungen folgenlos geblieben ist. „Von Anfang an wars lustig“, so sein Fazit. Kamml hob die großen Verdienste von Gerda und Sepp Fritzenwenger sowie Hilde und Willi Langwieder um die Vereinsgründung hervor und bedankte sich herzlich bei Hans Mayer, der seit Jahren seine Hütte und seine Wiesen für die Bulldogtreffen zur Verfügung stellt. Besonders aber freue es ihn, dass sich auch junge Leute für die Vereinsziele interessieren und sich auch in der Vorstandschaft engagieren. Die Arbeit des jetzigen Vorstands sei hervorragend, so habe der Verein mit Sicherheit eine gute Zukunft. 

Im Anschluss an den offiziellen Teil hatten die Bulldogfreunde im gemütlichen Kreis noch viele Erinnerungen auszutauschen und Pläne für die nächsten Jahre zu schmieden.

kon

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