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Motivation und Offenheit der Lehrerschaft

Teisendorfs Schulen gehen mit der Zeit: Digitalisierung fängt richtig an

Besichtigung des Computerraums
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Besichtigung des Computerraums

Die Digitalisierung in den Schulen in Teisendorf geht zügig voran. Die in der letzten Zeit aufgelegten Förderprogramme des Bundes und Freistaates Bayern wurden von der Gemeinde als Schulaufwandsträger genutzt, um den Anschluss der Schulen an das schnelle Internet zu optimieren und die digitale Ausstattung Schritt für Schritt zu komplettieren.

Teisendorf – So wurden mit einem speziellen Förderprogramm der Regierung für die Standorte Weildorf, Teisendorf und Oberteisendorf Glasfaseranschlüsse realisiert. In den Schulgebäuden wurden die Netzwerkinfrastrukturen modernisiert. Angeschafft wurden insgesamt 95 Unterrichts-PC´s mit Zubehör und 22 interaktive Tafeln, auch als e-Screens bezeichnet. 30 Lehrerdienstgeräte mit Zubehör (Laptops) und 54 Schülerleihgeräte mit Zubehör (2-in-1 Geräte – Laptop und Tablet) sowie 66 Tablets mit Zubehör komplettieren die Anschaffungen. 

Bei einem vor Ort Termin haben sich jetzt Bürgermeister Thomas Gasser, 2. Bürgermeisterin Sabrina Stutz, 3. Bürgermeister Georg Quentin und weitere Gemeinderatsmitglieder über den aktuellen Stand der Digitalisierung an der Franz-von Agliardis-Grund- und Mittelschule Schule informiert und nicht schlecht gestaunt über das, was ihnen die Lehrer Bernhard Riedl und Michael Schreiner, die als Systembetreuer für die „digitalen Belange“ der Schule verantwortlich sind, gezeigt haben.

Anwesend war auch Rektorin Michaela Märzendorfer, die die Gemeinderäte begrüßte und sich über ihr Interesse an der Schule freute. In einem Klassenzimmer zeigten die beiden Systembetreuer wie derzeit iPads (Tablet), e-Screen (interaktive elektronische Tafel und Bildschirm zugleich), Whiteboard und Beamer im Unterricht eingesetzt werden. Die iPads werden inzwischen von allen Lehrkräften gerne und erfolgreich verwendet. Die kleinen Tabletcomputer  sind besonders handlich, haben keine eingebaute Tastatur, sondern werden durch Berührung des Bildschirms (Touchdisplay) bedient. Per WLAN sind sie mit dem E-Screen und dem Beamer verbunden. 

Richtiger Umgang mit Computer und Co.

Auch ein Computerraum mit 30 festen PC-Arbeitsplätzen wurde besichtigt. Insgesamt hat die Schule vier Computerräume, wobei die anderen drei mit 16 beziehungsweise 20 PC- Arbeitsplätzen etwas kleiner sind. Alle Räume wurden technisch auf den neuesten Stand gebracht. Insgesamt 95 neue PC wurden gekauft, einige sind auch als Ersatzgeräte oder für das Lehrerzimmer gedacht. Die alten Drucker wurden entfernt und ein zentraler Drucker eingerichtet.

In den Computerräumen wird vor allem Informatik und Wirtschaft unterrichtet. Die Computer werden aber auch bei der Berufsorientierung eingesetzt. „Ab der 5. Klasse hat jede Schülerin und jeder Schüler seinen eigenen Zugang für alle Office-Anwendungen, den er auch zuhause einsetzen kann“, erklärte Michael Schreiner. Und Bernhard Riedl ergänzt: „Wichtig ist, dass die Schüler den richtigen Umgang und Einsatz der Computer erlernen und die Geräte nicht nur zum spielen benutzen“.  

Ohne Systembetreuer wäre das alles nicht möglich

Mit den beiden hochmotivierten und qualifizierten Systembetreuern habe ihre Schule großes Glück, zeigte sich Rektorin Michaela Märzendorfer überzeugt. Beide sind nicht nur in den Teisendorfer Schulen sondern landkreisweit tätig. Bernhard Riedl ist neben seiner Lehrtätigkeit auch Informationsstrukturberater für die Schulen im Landkreis, Michael Schreiner ist auch überregional tätig als Referent im Netzwerk digitale Bildung.

„Bereits im Vorfeld der Beschaffungsmaßnahmen haben wir uns überlegt, was wir für unsere Schulen an digitaler Ausstattung brauchen und wann die einzelnen Schritte sinnvoll sind“, erklären die beiden den Gemeinderäten. Dabei sei die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und mit der ortsansässigen Computerfirma sehr eng gewesen, betont 1. Bürgermeister Thomas Gasser. „Der Kontakt mit unserem Hauptamtsleiter Andreas Wankner war jederzeit offen und konstruktiv“. 

Als nächster Schritt erachten die beiden Systembetreuer es als sinnvoll, auch die Schüler Schritt für Schritt mit iPads auszustatten, um einzelne Unterrichtselemente interaktiv gestalten zu können und die derzeitige Lehrweise zu unterstützen. Am Anfang sollten rund 200 Geräte für Teisendorf, Oberteisendorf und Neukirchen beschafft werden, so der Vorschlag der Systembetreuer für die Gemeinderäte, danach könnte eine schrittweise Aufstockung ins Auge gefasst werden. 

Für den Bürgermeister besteht noch was das „digitale Klassenzimmer betrifft“ einiger Klärungsbedarf seitens des Freistaates. So werde derzeit der Unterhalt oder auch der fallweise Ersatz der digitalen Ausstattung nicht gefördert. Ebenso würden die Aufgaben der Systembetreuung stetig zunehmen, so dass diese Tätigkeit auf Dauer nicht als zusätzliche Aufgabe bestimmter Lehrkräfte gesehen werden kann.

Noch viele Fragen, aber auch die feste Überzeugung bei den Gemeinderäten, dass die Teisendorfer Schulen in punkto Digitalisierung auf einem guten Weg sind und das bislang investierte Geld gut und sinnvoll angelegt wurde. Nicht zuletzt auch dank der hohen Motivation und Offenheit der Teisendorfer Lehrerschaft. 

kon

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