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Arbeiten im Zeitplan

Bauarbeiten beim Haus der Kinder in Mehring schreiten voran

Kinderbetreuungseinrichtung Teisendorf
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Bei der neuen Kinderbetreuungseinrichtung sind die Baufortschritte sichtbar.

Martin Staller hatte für den Gemeinderat gute Nachrichten. „Wir sind mit den Arbeiten im Zeitplan“ so der Planer und gab dem Gremium in seiner jüngsten Sitzung eine kurze Übersicht zum Arbeitsfortschritt, bevor dann über die Bemusterung der Innenräume diskutiert und entschieden wurde. 

Teisendorf – Laut Staller sind die Rohbauarbeiten im Kellergeschoss und im Erdgeschoss des Anbaus fertiggestellt und die Baugrube hinterfüllt. Das Fassadengerüst ist außen aufgestellt. Das Außenmauerwerk im Obergeschoss ist in Ausführung. Im Altbau werden die Abbrucharbeiten zügig vorangetrieben. Unter anderem werden die Treppen ausgebaut und die Treppenaugen geschlossen. Die bestehende Pelletheizung wurde in Betrieb genommen. Ein mobiles Heizwerk ist bis dato nicht geplant. In Kürze sollen die Fenster und Türen ausgeschrieben werden. Danach geht es an die Innenausbaugewerke: Decken, Innenwände, Innentüren. 

Zur Gestaltung der Innenräume wurde ein Farbkonzept und ein Musterbuch entwickelt und mit der Kindergartenleitung und der Verwaltung vorbesprochen. Demnach bekommt jede Gruppe für ihren Raum eine bestimmte Farbe, die sich in drei Farbintensitäten auf Wandteilen, Decken und Ausstattung wiederholt. Als Farben wurden grün, gelb, lila und blau ausgewählt. Bei den abgehängten Decken können die verschiedenen Abstufungen derselben Farbe schachbrettartig wiederholt werden. Die Innentüren sollen weiß gehalten werden. Der Boden in den Gruppenräumen wird mit auf Fußbodenheizung verlegtem Eichenparkett gestaltet. In Verkehrs- (Korridore) und Sanitärräumen wird der Fußboden gefliest.

Für die Wände der Sanitärräume sind grüne Fließen vorgesehen, mit ähnlichem Farbspiel von hell zu dunkel wie in den Gruppenräumen.  Auf Nachfrage von Gemeinderat Johann Rauscher (SPD) bestätigte Martin Staller, dass die Farbe an den Wänden kindgerecht und abwaschbar sein wird. Die Fenster sollen nach außen anthrazitfarben und nach innen hell gestaltet werden. Rat Johann Helminger (CSU) bat zu prüfen, ob Holz-Alu-Fenster teurer sind als reine Alufenster und um wie viel. Gemeinderätin Ute Hogger (Grüne) befürchtete, dass die bunten Fließen sehr hochpreisig seien und fragte, ob man nicht nur weiße Fließen verwenden könnte. Demgegenüber fand Rat Alois Stadtler (CSU) die Vorschläge des Planers in Ordnung, mahnte aber ebenfalls die Einhaltung des Kostenrahmens an. Nach Abschluss der Diskussion beschloss der Marktgemeinderat das Entwurfskonzept zur Innenarchitektur gemäß der Vorstellung des Architektenbüros Staller. 

Durch die Sanierung des Bestandsgebäudes und den Anbau an der Ostseite ist laut Planungen Raum für zwei Kindergartengruppen, eine Krippengruppe und eine Hortgruppe vorgesehen. Nun zeigt sich aber, dass mehr noch als Hortplätze Krippenplätze benötigt werden. Aktuell sind in der Gemeinde nicht alle Hortplätze belegt, während es bei den Krippenplätzen eine Warteliste gibt. Bei einer Baubesprechung mit dem Ingenieurbüro Staller hat sich gezeigt, dass es möglich ist, anstatt einer Hortgruppe eine zusätzliche Krippengruppe einzurichten, so Bürgermeister Thomas Gasser.

Da für die Hortgruppe eine Förderung von 150.000 Euro zugesagt ist, prüft die Verwaltung zurzeit mit der Regierung von Oberbayern, ob und wie sich eine Änderung der Nutzung auf diese Fördersumme auswirken würde. Dann muss der Gemeinderat abschließend entscheiden, ob eine Hortgruppe oder eine zweite Krippengruppe eingerichtet wird. In einer kurzen Diskussion zeigte sich, dass die Gemeinderäte für die neue Variante offen sind. So meinte Rat Alois Stadtler (CSU): „Wir müssen das bauen, wofür wir den Bedarf haben. Die Regierung müsste hier flexibler sein“. Auch Rat Gernot Daxer (CSU) und Gemeinderätin Elisabeth Aschauer (Grüne) sahen das so. Ein Beschluss dazu wurde noch nicht gefasst. 

Laut Planer Staller soll die neue Betreuungseinrichtung zu Beginn des Schuljahr 2023/2024 in Probebetrieb gehen und ab Januar 2024 dann komplett fertig sein. 

Monika Konnert

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