Rätsel um Fahrbahnmarkierungen in Teisendorf

Das Geheimnis der gelben Streifen in der Marktstrasse - ein Testlauf mit Hindernissen

Die letzten zwei provisorisch markierten Kurzzeitparkbuchten haben den Testbetrieb bis jetzt überlebt.
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Die letzten zwei provisorisch markierten Kurzzeitparkbuchten haben den Testbetrieb bis jetzt überlebt.

Teisendorf - Die Marktstrasse bleibt in Teisendorf ein Dauerthema und sorgt immer wieder mal für Überraschungen und Ortsgespräche.

Im Juli waren es grüne Markierungen an den Fahrbahnrändern, über die gerätselt wurde. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Vorschlag für die Positionierung der geplanten Kurzzeitparkbuchten handelte, der in der Lenkungsgruppe Marktstrasse erarbeitet worden war. Damals wurde beschlossen, die Markierung gut sichtbar in gelber Farbe für einen Probebetrieb im September anzubringen. Die Markierungsarbeiten wurden von der Gemeindeverwaltung ausgeschrieben, den Zuschlag hat die Firma Bremicker Verkehrstechnik aus Weilheim bekommen.


Die Firma hatte eine solche provisorische Gelbmarkierung bereits in einer anderen Gemeinde für Parkflächenmarkierungen eingesetzt, daher gab es bei der Verwaltung keine Bedenken, dass es nicht funktionieren könnte. Mitte September kamen dann erstmals die Markierer, bereits am ersten Markierungstag kam auch prompt der Regen. Die restlichen Arbeiten mussten auf einen anderen Tag verschoben werden. Nach ein paar Tagen dann das Fiasko; die Markierungsfolien lösten sich, Insbesondere auf dem gepflasterten Gehweg und nach einiger Zeit auch auf der Fahrbahn.

Auch ein zweiter Versuch, auf den man sich mit der Firma Bremicker noch einigte und bei dem die Parkbuchten auf dem gepflasterten Gehweg nur an den Ecken markiert werden sollten, lief schief. Von den ursprünglich zehn markierten Parkbuchten, sind aktuell nur noch zwei vorhanden. Die restliche Markierung ist nach kurzer Zeit wieder abgegangen. Zwischendrin sah es zeitweise recht abenteurlich aus, weil sich die Streifen zuerst verzogen und dann erst gelöst haben. Als mögliche Ursachen nennt die Verwaltung auch nach Rücksprache mit der Markierungsfirma und gemeinsamer Besichtigung der verbliebenen Folien, das Rangieren der Kraftfahrzeuge auf den Markierungsstreifen, den gepflasterten Untergrund des Gehweges (wobei die Folie auch auf der Fahrbahn zum Teil nicht gehalten) oder den zu nassen Untergrund beim Kleben der Folien.


Sowohl für die Gemeinde als auch für die Firma Bremicker ist das Ergebnis alles andere als zufriedenstellend. Fakt ist, dass die Parkbuchten für einen Probebetrieb in der Marktstraße anderweitig markiert werden müssen. Wie das geschehen soll, muss mit den entsprechenden Entscheidungsträgern (Bürgermeister, Lenkungsgruppe, Gemeinderat) abgestimmt werden. Die Marktstrasse bleibt eine spannende Geschichte.

kon

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