Ortsteilkonferenzen der CSU Teisendorf

Wie wird das Schulgelände weiter genutzt?

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Das Schulgebäude in Mehring war ein Diskussionsthema in Holzhausen und Rückstetten

Teisendorf - Bei den Ortsteilkonferenzen der CSU Teisendorf nutzten die Bürger die Gelegenheit ihre Anliegen zu präsentieren. Das waren die Diskussionspunkte in den Ortsteilen:

Stellungnahme der RSM Freilassing

Wie uns die Firma RSM Freilassing mitgeteilt hat, sollen die in der unten angeführten CSU-Pressemitteilung gemachten Angaben zum Breitbandausbau nicht korrekt sein. Demnach soll bereits im Herbst 2013 klar gewesen sein, dass RSM Freilassing den kompletten Ortsteil Rückstetten mit schnellem Internet versorgen wird. Anfang April 2014 sei das Netz in Betrieb genommen worden.

Die offizielle Pressemitteilung der CSU-Teisendorf im Wortlaut:

Neukirchen: Grundstücke sollen vermehrt an Einheimische gehen

Natürlich schleppt man gerne noch Stühle in den ohnehin schon voll besetzten Saal. In Rückstetten konnten sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen mit ihrem Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt, Thomas Gasser, über großen Zulauf freuen. Ein Kennzeichen aller Ortsteil-Vorstellungsrunden, die das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an ihren kommunalen Bewerbern widerspiegeln.

Nachdem die Kandidaten sich und ihre Visionen für Teisendorf vorgestellt hatten, waren die Gäste dran und berichteten ihrerseits, was sie sich von einem zukünftigen Gemeinderat wünschen. Sowohl in Neukirchen und Ufering, als auch in Holzhausen und Rückstetten freute sich der Bürgermeisterkandidat, Thomas Gasser, über die ausgesprochen klaren Wünsche und Vorstellungen der Bürger. In Neukirchen bat man ausdrücklich um eine zeitnahe Veranstaltung zum Thema Tetrafunk. Der Zeitpunkt wäre jetzt gut, meinte einer der Gäste, und verwies darauf, dass vorangegangene Veranstaltungen deshalb schlecht besucht waren, weil sie zu einer Unzeit stattfanden, zu der das akute Interesse am Thema einfach nicht da war. Ein Gespür für den richtigen Zeitraum ist eben auch eine Führungsqualität, so der Besucher. Auch das Neubaugebiet in Neukirchen bewegte einige Gemüter, da der Eindruck entstanden sei, dass zu wenig Einheimischen Grundstücke zum Verkauf angeboten wurden. Hier konnte Thomas Gasser erklären, dass in allen Projekten, bei denen Baugrundstücke angeboten werden, es eine halbe-halbe Entscheidung des Gemeinderats gebe. Die Hälfte der Grundstücke sei frei verkäuflich, die Andere stehe als Einheimischengrund zur Verfügung. 

Ufering: Ärger über gefährliche Straßenführung

In Ufering war der Ärger über die Straßenführung bei der neu gebauten Unterführung in Richtung Teisendorf groß. Eine Testfahrt bestätigte die Berichte der Anwohner, die S-Kurve unter der Brücke hätte in der Tat schon in der Bauphase überwacht werden sollen, um die jetzige gefährliche Straßenführung zu vermeiden. 

Holzhausen / Rückstetten: Schule in Mehring als zentrales Anliegen

Ein zentrales Thema der Veranstaltungen in Holzhausen und Rückstetten war das Gelände der Schule in Mehring. Zusammen mit den Anwohnern hatte die CSU in Teisendorf bereits einen Abend gestaltet, bei dem die Bürger ihre Vorstellungen zur Nachnutzung einbringen sollten. Der rege Zuspruch zu der Veranstaltung hat sich zwei Monate später konkretisiert, so dass der Bürgermeisterkandidat als Diskussionsgrundlage zwei Entwürfe zeigen konnte, wie eine Nachnutzung des Geländes aussehen könnte. Der grundsätzliche Gedanke dabei ist, das Gelände des neuen Schulhauses mit dem Spielplatz zum Verkauf für Wohnhäuser anzubieten, um damit das alte Schulhaus zu sanieren, den Dorfanger für die Gemeinschaft zu erhalten und den Spielplatz auf das Gelände des alten Schulhauses umzusiedeln. Durch die Vermietung der Räume im Schulhaus an Kleinunternehmer mit und ohne Parteiverkehr, wäre der Unterhalt des Gebäudes auf lange Sicht gesichert. Der fehlende Anschluss an ein schnelles Internet wäre leicht zu bewerkstelligen, so Markus Putzhammer, der sich bereits mit einem Betreiber in Verbindung gesetzt hat. 

Allgemeine Anliegen: Breitbandausbau und Gewerbeflächen

Damit war, wie in den anderen Ortsteilen, wieder einmal das Diskussionsfeld frei für das Thema "flächendeckender Breitbandausbau", der für die Marktgemeinde ein schwerwiegendes Problem darstellt. Dabei entstehen absurde Stilblüten wie in Rückstetten, wo das Neubaugebiet versorgt ist, die alten Häuser aber ohne schnelles Internet auskommen müssen. Punktuelle Lösungen, wie in Mehring, scheinen in Sichtweite, aber in der Fläche ist ein Ausbau nicht ohne größere Anstrengungen seitens der Gemeinde realisierbar. Thomas Gasser konnte berichten, dass ein weiteres, drittes Förderprogramm für den flächendeckenden Ausbau gestartet worden sei, und dass es jetzt an der Zeit sei, die Fördermaßnahmen gründlich auszuschöpfen. Leider ist das Förderverfahren so komplex, dass mit einer Bearbeitungsdauer von zwei Jahren zu rechnen ist. 

Auch der kürzlich in den Tageszeitungen thematisierte Schnaitter Weiher wurde besprochen. Stefan Leitenbacher, Landwirt aus Wimmern, skizierte quasi aus dem Stegreif ein ganzes Maßnahmenbündel, um den Schnaitter Weiher und in der Folge auch den Waginger See von Nährstoffeinträgen nachhaltig zu entlasten. Auch die Maßnahmen im Zuge des Baugebietes an der Sollinger Straße wurden erläutert. Wobei kritisiert werden muss, dass der Trainverband Rückstetten zu spät eingebunden worden ist. Nun gilt es, konsequent Maßnahmen gemeinsam mit den Fachbehörden auszuarbeiten und umzusetzen, wobei kleine, dezentrale und von den Betroffenen vor Ort mitgetragenen Lösungen am nachhaltigsten sind.

Gewerbeflächen für den Markt Teisendorf war in allen Ortsteilen ein heißes Thema. Trotz aller Widrigkeiten in diesem Punkt, war Thomas Gasser zuversichtlich, dass mit gezieltem und hartnäckigem Nachfragen, Lösungen gefunden werden könnten. "Da muss man mühsam und lästig sein", so der Kandidat. "Bereiche, die jetzt als Ausgleichsflächen ausgewiesen sind und sich im Anschluss an Gewerbeflächen befinden, müssen nochmals überprüft werden. Es ändern sich auch immer wieder die Vorgaben vom Staat, häufig ist da noch Luft drin. Auch das Anbindegebot scheint ja nicht ganz und gar dogmatisch zu sein, wenn man sich ansieht was in Siegsdorf und Grabenstätt möglich ist, dann geht da eben doch was."

Pressemeldung CSU Teisdendorf

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