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Trauer in Teisendorf

Altlandrat Martin Seidl nach langer Krankheit im Alter von 87 verstorben

Altlandrat Martin Seidl.
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Altlandrat Martin Seidl.

Nach langer, schwerer Krankheit ist am 15. Juni Altlandrat Martin Seidl im Seniorenheim St. Elisabeth ruhig entschlafen. Um ihn trauern vier Kinder, sechs Enkelkinder und fünf Urenkel.

Teisendorf - Martin Seidl wurde am 10. April 1934 als drittes Kind des Landwirts und Gastronoms Alois Seidl in Holzhausen bei Teisendorf geboren. Er selbst hat Koch und Metzger gelernt, anschließend im elterlichen Betrieb mitgearbeitet und diesen zusammen mit seiner Frau Eleonore weiterentwickelt und weitergeführt.

Martin Seidl hat sich schon früh kommunal- und parteipolitisch engagiert. In Holzhausen wurde er 1966 zum Gemeinderat gewählt, 1971 dann zum Bürgermeister. Mit der Eingemeindung von Holzhausen in die Marktgemeinde Teisendorf 1972 wurde er deren Zweiter Bürgermeister. Gleichzeitig wurde er Mitglied im Kreistag und 1978 dort Vorsitzender der CSU Fraktion. 1984 wurde er als Kandidat der CSU zum Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land gewählt. Nach drei Legislaturperioden als Landrat ging er 2002 in den wohlverdienten Ruhestand. Am 1. Mai 2002 übernahm sein Nachfolger Georg Grabner die Geschicke des Landkreises.

Seine politische Heimat fand Seidl in der CSU, deren Mitglied er 1967 wurde und über ein halbes Jahrhundert, bis zu seinem Tod, blieb. Zwischen 1973 und 1984 war er Ortsvorsitzender der CSU Teisendorf. Auch dem Kreisvorstand der CSU gehörte er an und war zeitweise stellvertretender Kreisvorsitzender. Über die Jahre hatte Martin Seidl zahlreiche Führungspositionen in Vereinen und Verbänden inne, die er mit seiner anpackenden Art gestaltete und mit Leben erfüllte.

Unter vielen anderen war er Vorsitzender des Fremdenverkehrsverbandes Berchtesgadener Land und Stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes München-Oberbayern. Er war Kreisvorsitzender des Bayerischen Roten Kreuzes und Gesellschafter und Vorsitzender der Werkstätten der Lebenshilfe Berchtesgadener Land. Bis ins hohe Alter hat er sich für die Belange seiner Heimat und der CSU interessiert. Der Tod seiner Frau Eleonore 2016 war für ihn ein einschneidendes Ereignis, von dem er sich nicht mehr richtig erholt hat.

Teisendorf verliert mit ihm einen Mitstreiter, Gestalter und Freund, kurz eine große Persönlichkeit.

kon

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