Ortstermin mit SPD-Kreisvorsitzenden

SPD Teisendorf lässt bei Bahnausbau in Rückstetten nicht locker

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Ließen sich von schlechtem Wetter nicht vom Einsatz für einen Bahnhaltepunkt in Rückstetten abschrecken (von links nach rechts): Susanne Aigner (stv. SPD-Kreisvorsitzende, Stadträtin Laufen) mit Tochter Felippa, Hans Rauscher (Vorsitzender SPD Teisendorf, Gemeinderat), Roman Niederberger (SPD- Kreisvorsitzender, Kreisrat), Andrea Hagner (SPD Teisendorf), Georg Quentin (SPD Teisendorf, Kreis- und Gemeinderat).

Teisendorf - Einen besseren Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel fordert die SPD für Rückstetten. Jedoch könne niemand mit einer schnellen Lösung rechnen.

Pressemeldung im Wortlaut:

Stürmische Winde und starker Regen konnten in der vergangenen Woche die SPD Teisendorf nicht davon abhalten, sich zu einem Ortstermin am früheren Bahnhaltepunkt in Rückstetten zu treffen.  Seit vielen Jahren fordert der SPD-Ortsverein die Wiederbelebung des 1982 stillgelegten Haltepunktes und sieht mit der Entscheidung für einen vollständigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Mühldorf und Freilassing eine neue Chance. Der Teisendorfer SPD-Ortsvorsitzende und Gemeinderat Hans Rauscher erinnerte bei dem Termin an der Brücke über die Bahnstrecke in Rückstetten an die dortige bauliche Entwicklung in den letzten Jahren. 

„Für die vielen Familien, die sich in Rückstetten ihren Wunsch nach einem Eigenheim erfüllen konnten, brauchen wir dringend eine bessere Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel“, stellte er dar. Obwohl niemand mit einer schnellen Lösung rechnen könne, bleibe deswegen die SPD Teisendorf mit ihrer Forderung nach einer Wiederbelebung des Bahnhaltepunkts auf alle Fälle am Ball. „Unsere gemeinsamen Termine in Rückstetten und der Einsatz für den Haltepunkt haben jetzt leider schon eine lange Tradition“, ergänzte der SPD-Kreisvorsitzende und Kreisrat Roman Niederberger. 

Allerdings habe sich mit der politischen Entscheidung für einen vollständigen zweigleisigen und elektrifizierten Ausbau der Bahnstrecke zwischen Mühldorf und Freilassing die Ausgangslage für das Projekt deutlich verbessert. Über lange Zeit sei die Ansage von Deutscher Bahn und Verkehrsministerium immer gewesen, dass neue Haltepunkte nur bei einer Verstärkung der Kapazität auf der anderen Strecke Richtung München denkbar sein. 

Sein Fraktionskollege aus dem Kreistag Georg Quentin stimmte dem SPD-Kreisvorsitzenden zu: „Wir dürfen jetzt nicht die Hände in den Schoß legen, sondern müssen die Voraussetzungen für eine zügige Planung und Umsetzung schaffen“. Den ersten Schritt dazu sieht er in einer Machbarkeitsstudie, die jetzt erstellt werden soll. 

Er erinnerte auch an die große Beteiligung an einer früheren Unterschriftsaktion für den Bahnhaltepunkt, die das große Interesse in der Bevölkerung gezeigt habe. Die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und Laufener Stadträtin Susanne Aigner, die an dem Treffen gemeinsam mit ihrer Tochter Felippa teilnahm, sah in der Schaffung neuer Haltepunkte vor allem eine Chance für die Pendler Richtung München und Salzburg. „Viele Familien brauchen heutzutage zwei Autos, wenn einer der Partner Vollzeit arbeitet. Mit einem attraktiven Angebot bei den öffentlichen Verkehrsmitteln für den Arbeitsweg profitiert nicht nur die Umwelt, sondern Pendler können sich Geld, Zeit und Nerven sparen“, führte sie aus. 

Zum Schluss des Treffens bedankte sich Hans Rauscher bei allen Teilnehmern für den Einsatz trotz widriger Witterung.

Pressemeldung SPD BGL

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