Maßnahme an Hochhorner Strasse beschlossen

Gehweg in Neukirchen wird gebaut

Eingang Barbarastrasse: Der Gehweg soll bis zur Abbiegung Barbarastrasse (rechts im Bild) gehen.
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Eingang Barbarastrasse: Der Gehweg soll bis zur Abbiegung Barbarastrasse (rechts im Bild) gehen.

Teisendorf - Nachdem der Bau- und Umweltausschuss in seiner letzten Sitzung nach Vorberatungen dem Gemeinderat empfohlen hatte, der Verlängerung des Gehweges an der Hochhorner Straße bis zur Barbarastraße zuzustimmen, hat dieser jetzt der Baumaßnahme zugestimmt. 

Allerdings gab es bei den Gemeinderäten noch großen Diskussionsbedarf, der letztendlich zu einer Änderung im Planungsentwurf führte. Der Gehweg soll zwar beidseitig gebaut werden, allerdings nur an der westlichen Seite als Hochbord mit einer circa zwölf Zentimeter hohen Bordsteinkante. An der östlichen Seite soll die Bordsteinkante deutlich niedriger werden (Mittelbord beziehungsweise Tiefbord). Dies war letztendlich ein Kompromiss zwischen der Gewährung der Sicherheit für die Fussgänger, darunter viele Schulkinder, die diesen Weg benutzen werden und der Erleichterung der Arbeiten der Räumdienste, für die hohe Bordsteinkanten ein Hindernis darstellen.


Bei einem Tiefbord, für das sich unter anderem Gemeinderat Johann Niederstrasser (FWG) wegen der leichteren Schneeräumung aussprach, wäre die Sicherheitslage an dieser viel befahrenen Strasse für die Fußgänger problematisch, so Planer Staller. Zumal, wie Gemeinderat Felix Gasser (CSU) hervorhob, durch die Asphaltierung des Gehweges der Unterschied zwischen Fahrbahn und Gehweg schwer zu erkennen wäre.

Gasser befürchtete in diesem Fall auch, dass der Gehweg zum Parken genutzt wird. Deshalb müsse man seiner Meinung nach den Weg durch einen anderen Belag in der Fahrbahn absetzen. Die Gemeinderäte Alois Stadler und Andreas Neumeier (beide CSU) gaben zu überlegen, ob ein beidseitiger Gehweg überhaupt notwendig sei, oder ob aus Kostengründen nicht nur ein einseitiger ausreichen würde.


Eine Beeinträchtigung der Sicherheit der Fussgänger sehen beide dadurch nicht, denn der Platz auf der östlichen Seite wäre ausreichend, um ein sicheres Gehen zu ermöglichen. Eventuell könnte man so sogar Kosten einsparen. Bei den Kosten für die Maßnahme würden sich bei einem nur einseitigen Gehweg laut Planer Staller Einsparungen von circa 40.000 Euro ergeben.

Dies weil die Maßnahme, deren Kosten inklusiv der Erneuerung des Fahrbahnbelags, der Entwässerung und der Strassenbeleuchtung auf circa 255.000 Euro geschätzt wird, wahrscheinlich zu 50 Prozent gefördert wird.

Hochhorner Strasse: An der östlichen Seite der Hochorner Strasse (rechts im Bild) gibt es viele Hofeinfahrten, die für einen Hochbord-Gehsteig ungünstig sind.

Da die Sicherheit ohne wenn und aber für sie erste Priorität habe, sprachen sich die meisten Gemeinderäte darunter Gernot Daxer, Georg Wetzelsperger, Thomas Egger, Hans Helminger (alle CSU), Georg Quentin (SPD), Elisabeth Aschauer (Grüne) und Bernhard Reitschuh (FWG) für einen beidseitigen Gehweg aus, möglichst mit einem Hochbord an einer Strassenseite und einem Tiefbord auf der anderen Seite. Östlich sei laut Bernhard Reitschuh ein Tiefbord auch deshalb sinnvoller, weil sich dort viele Hofeinfahrten befänden, wo ein Hochbordgehsteig abgesenkt werden müsste.

Zudem regte er an, die zwei Bäume auf der Westseite begutachten und eventuell entfernen zu lassen, weil sie auf dem Gehweg ein Hindernis darstellen. Der Gehweg wird auf der westlichen Seite auf einer Länge von 150 Metern, an der östlichen auf einer Länge von 170 Metern gebaut werden. Der Bau erfolgt auf öffentlichem Grund, so dass kein Grunderwerb notwendig ist. Wie Planer Staller darstellte, sind keine großen Höhenunterschiede zum bestehenden Gelände zu überwinden. Lediglich auf der östlichen Seite ist am Beginn auf einem kurzen Stück die Anbindung an das bestehende

Gelände mit einer Natursteinmauer notwendig. Der Gehweg soll auf jeder Seite rund 1,8 Meter breit sein, die Fahrbahn zwischen circa 5,80 bie 6,0 Metern. Was den Winterdienst in der Hochhorner Straße betrifft wird von der Gemeindeverwaltung darauf hingewiesen, dass die jeweiligen Anlieger im Bereich ihres Anwesens für das Räumen und Streuen des Gehweges (einen Meter breit) zuständig sein werden, gemäß der für das gesamte Gemeindegebiet geltenden Regelung. Die Gemeinde wird die Räumung nur für die Bereiche auf Höhe Kirche und Schule übernehmen.

kon

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