Bundesstraße kann ab Freitag genutzt werden

Vollsperrung in Oberteisendorf wird aufgehoben 

Teisendorf - Ab Freitag, den 13. Dezember, wird die Vollsperrung der Bundesstraße B304 aufgehoben und kann wieder normal befahren werden.

Meldung im Wortlaut:


Seit Anfang August wurde an der Einmündung der Kreisstraße BGL12 in die Bundesstraße B304 aus Verkehrssicherheitsgründen ein Kreisverkehr gebaut. Nach etwa viereinhalb Monaten Bauzeit wird der Verkehr nun endlich in der kommenden Woche „rund laufen“

Am Dienstag wird der Bypass als provisorische Umfahrung wieder zurückgebaut und der Kreisverkehr bis auf den westlichen Ast Richtung Traunstein und Oberteisendorf befahrbar sein. Ab Freitag wird dann auch die Vollsperrung in Oberteisendorf wieder aufgehoben, so dass dann die Bundesstraße und die Kreisstraße wie üblich genutzt werden können. 


Im kommendenFrühjahr gehen allerdings die Bauarbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt in Oberteisendorf wieder weiter und die Umleitung über Waging und Rückstetten wird erneut aktiviert.

Zusammen mit dem Landkreis Berchtesgadener Land hat das Staatliche Bauamt Traunstein die bestehende Einmündung der Kreisstraße BGL12 in die Bundesstraße B304 in einen Kreisverkehrsplatz umgebaut, da sie sich in den vergangenen Jahren als Unfallschwerpunkt entwickelt hat. Außerdem wurde gleichzeitig der bereits vorhandene Kreisverkehr am Ortseingang von Teisendorf saniert. Die Bauarbeiten vor allem am bestehenden Kreisverkehr verliefen recht zäh, zumal hier umfangreich bestehende und neue Versorgungsleitung mitverlegt werden mussten. Um den neuen Kreisel an der Bundesstraße ohne Verkehrsbeeinträchtigungen zu bauen, wurde im Bereich des Wieninger Hopfengartens ein Bypass errichtet. Weil etwa zeitgleich auch die Bauarbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt von Oberteisendorf mit Geh- und Radweg begannen, musste der Bundesstraßenverkehr einen Umweg über Waging und Rückstetten nehmen. 

Viel örtlicher Schleichverkehr verlagerte sich aber im gesamten Gemeindegebiet von Teisendorf, wodurch sich bei der Gemeinde und dem Staatlichen Bauamt in Traunstein viel Unmut der betroffenen Anlieger breitmachte. Auch bei der Anliegerversammlung wurde viel über Erleichterungen diskutiert. Letztlich zeigen die Sperrungen in den vergangenen Monaten, welche Bedeutung die Bundesstraße zwischen Traunstein und Freilassing für den überregionalen, aber auch den örtlichen Verkehr hat.

Bei den Baukosten von etwa 1 Millionen Euro trägt die Bundesrepublik Deutschland einen Anteil von 70 Prozent, der Landkreis Berchtesgadener Land die übrigen Kosten, dazu kommen beim Landkreis noch etwa 300.000 Euro für die Sanierung des bestehenden Kreisverkehrs. Die Bauarbeiten konnten fristgerecht noch vorm Winter fertig gestellt werden.

Pressemitteilung des Staatlichem Bauamt Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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