Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidatin für Teisendorf

18 Fragen an Sabrina Stutz (FWG)

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Will in Teisendorf Bürgermeisterin werden: Sabrina Stutz (FWG).

Teisendorf - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Teisendorf wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Sabrina Stutz (FWG).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Sabrina Stutz


2. Partei

Freie Wählergemeinschaft (FWG) Teisendorf

3. Alter

31

4. Wohnort

Oberteisendorf (schon immer)

5. Geburtsort

Traunstein

6. Familienstand

ledig

7. Kinder

keine

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

Politisch interessiert war ich schon immer. Seit der traditionellen Winterwanderung am 06.01.2018 bin ich bei der FWG Teisendorf Mitglied. Über mein Hobby, gerne zu fotografieren, kam ich dazu, im Wahlkampfteam für die Landtags- und Bezirkstagwahlen im Herbst 2018 mitzuarbeiten. Mit Fotos, social Media Beiträgen und Pressearbeit. Am 28.11.2018 wurde ich dann zur stellv. Kreisvorsitzenden der Freien Wähler Berchtesgadener Land gewählt. Seither engagiere ich mich nicht nur für unseren Ortsverband Teisendorf sondern auch für unseren Kreisverband.

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

Ein direktes politische Vorbild habe ich nicht, als inspirierende politische Persönlichkeiten darf ich für mich Angela Merkel und Barack Obama nennen.

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Ich bin in unserer schönen Gemeinde aufgewachsen und lebe hier. Teisendorf ist Flächengemeinde, wo wir bereits viel Gutes vorzuweisen haben, dies gilt zu erhalten und die Zukunft zu gestalten. Aufgrund der flächenmäßigen Größe ist es mir sehr wichtig, die Interessen aller Ortsteile zu berücksichtigen. Zum einen liegen wir zentral und haben eine gute Anbindung durch die Autobahn und unseren Bahnhof, im Markt selbst bieten sich viele Einkaufsmöglichkeiten und eine gute Versorgung an Ärzten, andererseits sind wir geprägt von unserer wundervollen Landschaft, und natürlich unserem Hausberg den „Teisenberg“. Schulen und Kindergärten haben wir vor Ort und das Vereins- und Dorfleben hält uns zusammen und prägt das Heimatgefühl noch mehr.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Als Bauamtsleiterin bringe ich viel Erfahrung in der Verwaltung mit. Ich bin der festen Überzeugung, gemeinsam können wir viel bewegen und eine bürgernahe Politik umsetzen. Als junger Mensch bringe ich neue frische Impulse mit und bin nicht in den alten Linien eingefahren. Wir sind die Zukunft, also packen wir sie an.

12.  Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen?

Die Entwicklung von Gewerbeflächen, ein Mix aus bezahlbarem Wohnraum für junge und ältere Generationen, als auch der Ausbau des Radwegenetzes, hier wurde zu wenig aktiv an Möglichkeiten gearbeitet. Als Bürgermeisterin würde ich mich durch persönliche Gespräche und Verhandlungen verstärkt für den Ankauf von Flächen einsetzen, um diese Projekte umsetzen zu können.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Eine große Herausforderung ist es, die Anliegen aller Ortsteile und deren Bürger zu berück- sichtigen. Ich werde für die Bürger immer eine offene Tür haben, damit sie mir ihre Anliegen vorbringen können. Nur durch eine bürgernahe Politik und dem direkten Kontakt zu unseren Teisendorfern werden wir Anregungen umsetzen können.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Die Schaffung von wohnortnahen Arbeitsplätzen wird ein wichtiger Punkt in den nächsten 6 Jahren sein. Dabei steht auch die Nutzung von leerstehenden Gebäuden im Vordergrund. Ein gutes Angebot an Baugrundstücken und Mietwohnungen sowie die dadurch erforderlichen Betreuungsplätze müssen verstärkt in den Fokus der Arbeit rücken. Ein Ausbau des Radwegenetzes ist mir ebenfalls ein großes Anliegen. Unsere Bürger sollen gut und gerne in Teisendorf leben.

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Es muss unser gemeinsames Ziel sein, den Mix von bezahlbarem Wohnraum für alle Einkommensgrenzen deutlich zu stärken. Meiner Einschätzung nach, können wir Kommunen das Thema nur gemeinsam mit dem Landkreis angehen. Zusammen mit unseren regionalen kommunalen und genossenschaftlichen Wohnbaugesellschaften und einer abgestimmten Baupolitik kann man hier Entspannung in das Thema bringen.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Meiner Meinung nach müssen wir noch mehr Augenmerk auf den Einsatz erneuerbarer Energien richten. Auf öffentlichen Gebäuden können PV-Anlagen nachgerüstet werden und an verschiedenen Standorten sollten wir eine Versorgung mit kleineren Hackschnitzelheizwerken anstreben. Auch bei Neubaugebieten ist auf eine umweltverträgliche Energieversorgung zu achten. Daneben wollen wir die regionale Versorgung in den kommunalen Einrichtungen (z.B. Kindergärten, Schulen) weiter vorantreiben. Die Wertschöpfung soll aus der Region, für die Region erfolgen!

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Der Artenschutz ist ein gemeinsames Projekt der Gesellschaft und kein Einzelprojekt der Landwirte. Verbesserungen können nur im ständigen Dialog und in Zusammenarbeit mit den Landwirten erreicht werden. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation vieler Landwirte sind deren Protestaktionen sehr verständlich. Als Kommune können wir bei geplanten Bauvorhaben entsprechende Grünflächen einplanen, die als Blumenwiese bepflanzt werden können. Auch der Einsatz von Dünge- und Unkrautvernichtungsmittel muss sehr behutsam erfolgen. Nitratwerte können auch durch ein intaktes Kanalsystem gesenkt werden. Daher ist es wichtig, das bestehende Kanalsystem bei Bedarf immer wieder zu sanieren.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Am 15. März 2020 sind Kommunalwahlen, es geht darum wer in Zukunft die Geschicke unserer Gemeinde und auch im Landkreis leiten soll! Jede einzelne Stimme ist wichtig – daher gehen Sie zur Wahl und nutzen Sie Ihre Stimmen!

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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