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 Elsaß und Schwarzwald als Reiseziel

Kolping-Familie aus Teisendorf auf großer Entdeckungstour

Die Gruppe in einem historischen Innenhof neben der Place du corbeau.
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Die Gruppe in einem historischen Innenhof neben der Place du corbeau.

Der diesjährige Jahresausflug der Kolpingfamilie Teisendorf führte die 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das herbstliche Elsaß und den Nordschwarzwald. Straßburg, Colmar und der Höhenluftkurort Triberg standen unter anderem auf dem Programm der von Georg Gasser in bewährter Weise organisierten viertägigen Reise.

Teisendorf - Auf der Hinfahrt gab es einen Zwischenstopp in der Kurstadt Baden-Baden mit einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt mit Kurhaus, den prachtvollen Gartenanlagen und einer Erfrischung in einem der vielen Cafés in der Fußgängerzone. Ein ganzer Tag war für Straßburg, die Hauptstadt Europas reserviert.

Der Charme dieser Stadt, mit ihren schön renovierten Fachwerkhäusern, historischen Innenhöfen, dem Münster, den Gebäuden aus der Gründerzeit und natürlich den Bauten der europäischen Institutionen, darunter das Europäische Parlament, hat auch die Reisenden aus Teisendorf in ihren Bann gezogen. Dass das Wetter am Vormittag mit Wind, Regen und Kälte so gar nicht mitgespielt hat, war zwar bedauerlich, hat aber der Stimmung keinen Abbruch getan. Als sich dann am Nachmittag die Sonne zeigte, konnte man die Schiffsrundfahrt auf der Ill in einem der Panoramaboote so richtig genießen und in circa einer Stunde wechselvolle europäische Geschichte im Zeitraffer erfahren.

„Elsaß pur“ am dritten Reisetag

Mit Colmar und Riquewihr stand am dritten Reisetag „Elsaß pur“ auf dem Programm. Fachwerkhäuser, der Isenheimer Alter, Weinstuben, Spezialitätenläden und natürlich Flammkuchen zum Genießen, dazu Wein aus dem Elsaß,  eben die ganze Palette dessen, was man sich als Tourist für diese Region vorstellt. Über den Kaiserstuhl, eine der wärmsten Regionen Deutschlands, ging es durch malerische Dörfer zurück in den Ortenaukreis nach Achern, wo die Gruppe Quartier bezogen hatte. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass dies auch eine Reise hüben und drüben des Rheins war, was hier am Unterlauf des Flusses mit den breiten Rheinauen schon ein Erlebnis für sich sein kann

Die Rückreise führte über das Kinzigtal im nördlichen Schwarzwald nach Triberg, einem der Zentren der Kuckuckuhren-Fabrikation und der typischen Scharzwälder Bollerhüte. Passend dazu wurde im Uhrenpark Eble die weltgrößte Kukucksuhr von innen und von außen besichtigt. Wie der „Uhrenträger Johannes“, eine lebensgroße, naturgetreu gestaltete Holzfigur den Besuchern aus Teisendorf erzählte, wurde diese Uhr der Superlative im Maßstab 60:1 einem Original-Uhrwerk nachgebaut. Das Uhrwerk ist 4,5 mal 4,5 Meter groß, der größte Raddurchmesser beträgt 2,60 Meter.

Weltgrößte Kukuksuhr

Das Werk hat ein Gewicht von sechs Tonnen, das Pendel eine Länge von acht Metern. Der Kuckuck 4,5 Meter lang und 150 kg schwer. Zwei Blasbalge sorgen dafür, dass er zu jeder halben Stunde einmal und zur vollen Stunde je nach Uhrzeit ein bis zwölfmal ruft. Die Uhr ist im Guinessbuch der Rekorde als weltgrößte Kuckucksuhr eingetragen.

Nach diesem wahrlich gigantischen Erlebnis ging es dann mit vielen neuen Eindrücken über den Bodensee zurück nach Teisendorf. Im nächsten Jahr wird die Kolpingfamilie aus Teisendorf wieder auf große Fahrt gehen, wohin steht noch nicht fest.

kon

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