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„Wir sind weiter dagegen“

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Berchtesgadener Land - Die Grünen im Berchtesgadener Land sind nach wie vor gegen ein Containerterminal in Teisendorf.

Das ist der Tenor eines Treffens von Grünen-Kommunalpolitikern aus Piding, Laufen und Teisendorf. Marktgemeinderat Edwin Hertlein bekräftigt diese Haltung: „Zum einen passt eine solche Anlage nicht nach Teisendorf. Zum anderen ist ein solches Konzept, wie es in Teisendorf vorgesehen ist, noch nirgendwo anders verwirklicht worden. Überall in Deutschland, wo Containerterminals gebaut worden sind, hat es vor der Errichtung einer solchen Anlage bereits große Unternehmen mit erheblichem Güterverkehrsaufkommen in unmittelbarer Nähe des zu errichtenden Terminals gegeben.“

Die Situation in Teisendorf stellt sich nach Meinung der Grünen völlig anders dar. Ob das geplante Konzept aufgehe und sich nach der Errichtung eines Terminals auch wirklich Unternehmen in unmittelbarer Nähe des Terminals ansiedelten, sei völlig offen, erklärte Hertlein.

Im September vergangenen Jahres hat der Teisendorfer Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss gefasst, ein solches Terminal in Teisendorf errichten zu können. Seitdem wartet man aber auf Antworten und Ergebnisse. Das Gremium will wissen, wo das Terminal konkret entstehen und wie es an das Schienennetz angebunden werden soll. Offenbar ist aber bisher weder beim Eisenbahnbundesamt, noch bei der Bahn nachgefragt worden.

Pidings dritter Bürgermeister Bernhard Zimmer berichtete, dass auch in Piding niemand an die wirtschaftlichen Verheißungen durch ein Containerterminal geglaubt habe und deshalb die Errichtung auf Pidinger Gemeindegebiet einhellig im Gemeinderat abgelehnt worden sei. Als weiteres Contra-Argument sei die große Nähe zum Terminalstandort Salzburg zu Buche geschlagen. Man sei davon ausgegangen, dass in so großer räumlicher Nähe zu einem bestehenden Terminal ein weiteres sich nicht wirtschaftlich betreiben lasse.

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