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„Wir stecken viel Geld in die Anlagen“

Gebühren für Abwasser und Fäkalschlamm: Gute Nachricht für Teisendorfer

Klärwerk Teisendorf
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Klärwerk Teisendorf

Die Gebühren für Abwasser und Fäkalschlamm werden vom Markt Teisendorf erhoben und bleiben in Teisendorf in diesem und dem nächsten Jahr unverändert. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung aufgrund eines Vorschlags der Finanzverwaltung.

Teisendorf - Demnach beträgt die Abwassergebühr wie bisher 1,42 Euro je Kubikmeter. Dazu kommt die ebenfalls unverändert bleibende Grundgebühr je Zählereinheit, die sich an dem Aufkommen an Abwasser richtet und für einen Verbrauch von bis zu 2,5 Kubikmeter bei 25 Euro liegt. Der überwiegende Teil der Haushalte in der Marktgemeinde liegt in dieser Kategorie. Bei größeren Mengen erhöht sich die Grundgebühr in sechs Stufen von 67,60 Euro bei sechs Kubikmetern auf bis zu 225 Euro bei über 60 Kubikmetern. Die Gebühr für die Fäkalschlammentsorgung bleibt bei 30 Euro je Kubikmeter.

Das sei für die Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde eine gute Nachricht, so Bürgermeister Thomas Gasser. „Wir stecken viel Geld in die Anlagen zur Abwasseraufbereitung, damit kein Investitionsstau entsteht. Trotzdem müssen wir die Gebühren nicht erhöhen“. Erst vor Kurzem sei das Zertifizierungsverfahren für die Klärschlamm mit positivem Ausgang erneuert worden, auch ein Beweis für die gute Arbeit der Einrichtung. Nur ganz wenige Klärwerke in Bayern lassen ihren Klärschlamm zertifizieren, so der Rathauschef.

In Zeiten allgemein steigender Preise sei dies ein erfreuliches Beispiel für Preisstabilität, betonte Gemeinderat Alois Stadtler (CSU). Dies sei auch der guten Arbeit im Klärwerk geschuldet. Stadtler bedankte sich dafür im Namen des Gemeinderates bei allen Klärwerkmitarbeitern.

Die Abwasserentsorgung ist eine öffentliche Einrichtung des Marktes Teisendorf. Die Gebühren für Abwasser und Fäkalschlammentsorgung werden gemäß Gebührensatzung alle zwei Jahre neu berechnet und zwar so, dass die Einrichtung kostendeckend bewirtschaftet werden kann. Die Kalkulation der Gebühren für die Jahre 2022 und 2023 wurde in der Finanzverwaltung der Marktgemeinde durchgeführt.

Aufwendungen fallen an für den Betrieb der Kläranlage, das Kanalnetz und die Einrichtung für die Fäkalschlammentsorgung. Die gebührenfähigen Kosten betragen demnach durchschnittlich pro Jahr rund 1.680.000 Euro. Auf der Einnahmenseite schlagen die Überdeckung von knapp 45.000 Euro für die Jahre 2020 und 2021 positiv zu Buche, führte die Leiterin der Finanzverwaltung Maria Scheurl-Böhnlein an. Ebenso wurden auch weitere Einnahmen in Höhe von durchschnittlich rund 900.000 Euro pro Haushaltsjahr berücksichtigt, die unter anderem aus Zinserträgen, Anteil Straßenentwässerung, Kostenerstattung Saaldorf-Surheim oder die Auflösung von Sonderposten Investitionszuschüsse kommen. Die Differenz muss über die Gebühren abgedeckt werden.

kon

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