Das Brauchtum lebt!

Teisendorf - Bei herrlich-kaltem Winterwetter hat am Sonntag das 59. Rupertigaupreisschnalzen in Teisendorf stattgefunden. Ausgerichtet wurde die Mamutveranstaltung von den Freidlinger Schnalzern. **NEU: mehr Fotos**

Hunderte Zuschauer haben den Höhepunkt dieser Schnalzer-Saison mit 70 Jugendpassen und 125 Erwachsenenpassen verfolgt. Das Programm musste aufgrund der hohen Teilnehmerzahl straff durchgezogen werden, was den Freidlingern auch hervorragend gelang.

59. Rupertigau-Preisschnalzen in Teisendorf - Teil 2

Das Aperschnalzen blickt auf eine 200-jährige Tradition zurück und dient dazu die bösen Geister des Winters auszutreiben. Es geht darum, dass die Schnalzer exakt in einer Reihenfolge durch die Pass laufen. Die derzeitigen Matadoren kommen aus Wals, Gois und Siezenheim im angrenzenden Österreich, durch tägliches Training sind die Österreicher nahezu perfekt und eine Klasse für sich.

59. Rupertigau-Preisschnalzen in Teisendorf

Deshalb hieß es auch in diesem Jahr Bayern gegen Salzburg. Das bessere Ende hatten einmal mehr die Salzburger für sich: der Sieg ging an Gois IV vor dem Vorjahressieger Siezenheim III. Beste bayerische Pass war Leustetten auf Platz neun. Bei den Jugendpassen hatte Ainring I die Nase vorn.

Geschnalzt wird im Rupertigau drent und herent der Salzach vom Stephanitag bis zum Aschermittwoch, dann kann der Frühling kommen.

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