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Umfrage zeigt hohes Interesse an Rollsportanlage

Bekommt Teisendorf eine Pumptrackanlage?

Bekommt Teisendorf eine Pumptrackanlage?
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Neben dem Schwimmbad, das große Priorität bei den Befragten hat, werden Sportangebote gewünscht, „die den Zahn der Zeit treffen“. Dazu gehört auch eine Pumptrackanlage.

Der Ruf nach einer Rollsportanlage, in der Sportfachsprache auch „Pumptrackanlage“ genannt, wird unter Jugendlichen und sportbegeisterten Erwachsenen in Teisendorf immer lauter.

Teisendorf - Bereits im Mai haben die 2. Bürgermeisterin Sabrina Stutz (FWG) und Gemeinderat Felix Gasser (CSU), Jugendreferent, im Gemeinderat einen Antrag zur Errichtung einer „Pumptrackanlage“ in Teisendorf eingebracht. Begründet wurde er mit dem steigenden Interesse an dieser Sportart und dem hohen generationenübergreifenden Freizeitwert solcher Anlagen.

Der Antrag verlangte zu prüfen, ob eine Pumptrackanlage im Rahmen des geplanten Familienparks Teisendorf umsetzbar wäre. Von Juni bis August führte dann der Jugendtreff New Era in Zusammenarbeit mit der örtlichen DAV-Sektion und in Abstimmung mit Bürgermeister Thomas Gasser und den beiden Antragstellern Sabrina Stutz und Felix Gasser eine Online Umfrage durch, in der der Bedarf für eine solche Anlage in Teisendorf abgeklärt werden sollte.

Die Initiatoren der Erhebung waren Andreas Gröbner von Jonathan Soziale Arbeit, Leiter des örtlichen Jugendtreffs, und Andreas Hahnemann, der beim DAV in Teisendorf ehrenamtlich das Jugendtraining Mountainbike leitet. Das Interesse war überraschend groß. 611 Personen haben sich an der Umfrage beteiligt und den entsprechenden Fragebogen ausgefüllt.

Das Durchschnittsalter aller Teilnehmer belief sich auf 26,5 Jahre, die Altersspanne betrug 85 Jahre. Die meisten Teilnehmer waren aus der Altersgruppe elf bis zwanzig Jahre. An der Umfrage haben fast doppelt soviele Männer wie Frauen teilgenommen. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer (435) kam aus Teisendorf. Weitere Teilnehmer kamen aus Ortschaften, die nicht mehr als vierzig Kilometer von Teisendorf entfernt sind. Nur sechs Personen waren von weiter her. Die Teilnehmer nutzen als Sportgeräte Fahrrad, Skateboard, Inline Skates, Tretroller, Longboards und dies meist täglich (33 Prozent) oder mehrmals wöchentlich (51 Prozent).

Die Frage „Würdest Du einen Pumptrack mit deinem Sportgerät nutzen?“ haben rund 84 Prozent der Umfrageteilnehmer mit „ja“ beantwortet. Des Weiteren konnten die Teilnehmer ihre Anregungen und Wünsche zu einem Naherholungsgebiet in Teisendorf mit Schwimmbad und anderen Freizeitangeboten, darunter auch die Pumptrackanlage äußern.

Neben dem Schwimmbad, das große Priorität bei den Befragten hat, werden Sportangebote gewünscht, „die den Zahn der Zeit treffen“ (so ein Teilnehmer). Dazu gehört auch eine Pumptrackanlage. Ein Teilnehmer meinte beispielsweise, eine solche Einrichtung wäre „genau das Richtige, um Jugendliche von dem Computer wegzulocken“.

Letztendlich zeigte die Umfrage deutlich, dass der Bedarf und das Interesse an einer solchen Anlage vorhanden sind. Wichtig sei, so die Teilnehmer, dass diese für alle Altersgruppen und Sportgeräte nutzbar ist. Deshalb müsste ein stimmiges Gesamtkonzept erarbeitet werden. Der Wunsch nach einer zügigen Umsetzung des Gesamtprojektes „Naherholungsgebiet“ in der Marktgemeinde ist aus den Ergebnissen auch deutlich erkennbar.

Die Initiatoren der Umfrage Gröbner und Hahnemann haben die Ergebnisse bei der Gemeinde vorgestellt. Anwesend waren 1. Bürgermeister Thomas Gasser, 2. Bürgermeisterin Sabrina Stutz und 3. Bürgermeister Georg Quentin sowie Jugendreferent Felix Gasser. Inzwischen wurden sowohl von der Gemeinde als auch von den Initiatoren in Berchtesgaden und Füssen, wo es solche Anlagen bereits gibt, erste Informationen zur Planung, Umsetzung und möglichen Fördermitteln eingeholt.

Ob die Pumptrackanalge in Teisendorf tatsächlich kommt, ist aber noch nicht entschieden. „Wir würden und das wünschen“, so Jugendreferent Felix Gasser, „auch als wichtiger Bezugs- und Terffpunkt für die Jugendlichen“. „Wir brauchen eine Mehrsportanlage, wo wir verschiedene Nutzergruppen zusammenbringen können. Der geplante Familienpark mit vielen Freizeitangeboten wäre dafür ideal“, ergänzt 2. Bürgermeisterin Stutz.

Man werde die Idee weiter verfolgen, so 1. Bürgermeister Thomas Gasser. Er schlug vor, die Anlage in Berchtesgaden gemeinsam zu besuchen, um vor Ort einen Eindruck von Größe und Gestaltung zu gewinnen. Dann müsse man eruieren, wo man Fördermittel für ein solches Vorhaben einwerben kann, bevor eine Entscheidung über die Positionierung im Rahmen des Familienparks getroffen werden kann.

Letztendlich müsse dann aber der Gemeinderat entscheiden, ob eine Pumptrackanlage im Rahmen des geplanten Naherholungsgebietes realisiert werden soll.

kon

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